Berggorilla im Regenwald von Uganda schaut direkt in die Augen des Betrachters

Auf zum Gorilla-Trekking!

Ruanda hat die Parkgebühren verdoppelt – Uganda noch nicht

Es ist ein unvergessliches Erlebnis, wenn du einem Berggorilla in freier Wildbahn begegnest. Sie sind uns so ähnlich und doch so fremd und faszinierend. Ein Blick in Ihre Augen ist wie ein Blick in die Seele. Das vergisst man nie!“

Ein unvergesslicher Moment

Berggorillas zu begegnen ist ein ganz besonderes und sicherlich unvergessliches Erlebnis. Für viele ist es ein once-in-a-lifetime Moment und steht nicht selten auf der bucket list. Wer einmal einem Gorilla in die Augen gesehen hat, wird sich für immer an diesen Moment erinnern. Man bekommt diese besonderen Augenblicke im Leben aber nicht einfach geschenkt, man muss sie sich erarbeiten: Zugegeben, es ist keine günstige Reise, die Wanderung und Spurensuche im Regenwald kein Spaziergang und es ist feucht und neblig -  aber es ist das alles ganz sicher wert!

Ruanda hat die Nationalpark-Gebühren für Gorilla-Trekking verdoppelt

Weltweit zählt man noch rund 880 der bedrohten Tiere (Zählstand von 2011, aktuell laufen neue Zählungen). Rund 60% der seltenen Berggorillas leben in Ruanda, in Uganda im Bwindi Impenetrable Nationalpark und Mghahinga Gorilla Nationalpark zählt man in etwa 400 Tiere und einige wenige sind in der Demokratischen Republik Kongo beheimatet.

Im Mai 2017 hat das Rwanda Development Board ohne vorherige Ankündigung die Preise für das Gorilla Trekking-Permits im Volcanoes Nationalpark mit sofortiger Wirkung verdoppelt. Ein Gorilla-Trekking Permit in Ruanda kostet ab sofort US$ 1.500,- pro Person und Tag. Alle bereits gebuchten Gorilla-Trekking Permits sind nach wie vor gültig und nicht betroffen.

„Die zusätzlichen Einnahmen kommen zum Teil dem Artenschutz zugute, außerdem sollen die Anwohner des Nationalparks unterstützt werden. Das teilte die zuständige Behörde Rwanda Development Board mit.

Hier könne Sie selbst die offizielle Mitteilung lesen:

 http://www.rdb.rw/news-pages/news-details/article/increase-of-gorilla-permit-tariffs.html

Gorillas im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda

Im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda wurde in den 90er-Jahren nach der Ausweisung des Gebiets als Nationalpark mit der Habituierung der Gorillas begonnen. Bei der Habituierung werden die Gorillas an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Von den insgesamt rund 400 Tieren sind zirka 160 Tiere in zwölf Gorillag-Familiengruppen Besucher gewöhnt und leben am Rand des Bwindi Nationalparks. Die Gewöhnung an den Menschen hat vor und Nachteile. Durch die genetische Nähe zum Menschen besteht auch die Gefahr der Übertragung von Krankheiten. Bitte vermeiden sie einen Besuch bei Gorillas, wenn sie unter einer infektiösen Krankheit leiden. Die Gelder aus dem Gorillatourismus kommen dem Nationalpark, den angrenzenden Gemeinden und Unternehmen, der Forschungsarbeit, der Regierung, dem Schutz der Tiere und der Überwachung der Gesundheit der Tiere zugute.

Uganda-Reisen werden immer beliebter

Abenteuerreisende, Naturliebhaber und Gorilla-Fans werden in Uganda abseits des Massentourismus fündig. Uganda ist seit einigen Jahren ein stabiles und sicheres Reiseland. Der Tourismus spielt eine große Rolle für die Entwicklung des Landes zum mittleren Einkommensland bis 2020, wie Tourismusminister Prof. Ephraim Kamuntu bekannt gibt.

Die touristischen Strukturen haben sich sehr positiv entwickelt und es kann eine gleichbleibende Qualität der Lodges garantiert werden und die touristische Entwicklung der Infrastruktur wird stetig erweitert. Ob und wann sich auch hier das Gorilla-Trecking-Fee erhöhen wird, kann nicht vorhergesehen werden. Noch bleibt die Permit-Gebühr konstant. Das sollte man nutzen, wenn man sich seinen Wunsch erfüllen möchte, einem Berggorilla einmal im Leben selbst in die Augen zu blicken.

Wichtige Tipps für die Planung Ihres Gorilla-Treckings im Biwindi Nationalpark

Es gilt vieles zu Beachten und im Vorfeld zu planen um den seltenen Berggorillas zu begegnen. Wir hatten schon erwähnt, dass man sich dieses unvergessliche Erlebnis erarbeiten muss. Darüber hinaus sollten sie diese Tipps unbedingt beachten!

  • Es werden nur eine begrenzte Anzahl an Gorilla-Trekking Permits verkauft. Diese sollten einige Wochen im Voraus gebucht werden und gelten für eine bestimmte Gorilla-Gruppe.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Reisepass und das Permit dabeihaben, bevor Sie zum Gorilla Trecking in den Regenwald aufbrechen. Wenn Sie eines der beiden Dokumente in der Lodge vergessen, können Sie an diesem Tag nicht zu den Gorillas und das Permit verfällt nach 24 Stunden.
  • Die Wanderung auf Spurensuche der Gorillas ist teilweise beschwerlich und findet in den Höhen des Regenwalds statt. Die Luft ist dünner, die Pflanzen dichter und alles feucht und rutschig. Sehr gutes Schuhwerk, multifunktionale Kleidung im „Zwiebel-Look“ und Handschuhe sind keine Empfehlung, sondern tatsächlich notwendig.
  • Gorillas sind biologisch gesehen wie unsere Cousins und können sich bei Menschen mit infektiösen Krankheiten anstecken. Sie müssen daher gesund sein, wenn sie zu den Gorillas gehen um eine Ansteckung der Tiere zu vermieden.
  • Das Mindestalter für Gorilla-Trecking beträgt 15 Jahre.
  • Guides und Spurensucher werden mit Ihnen auf Tour gehen. Überlegen Sie sich, eine Träger für Ihren Rucksack und die Kamera zu nehmen. Wir finden, dass die rund 20 US$ gut investiert sind und die Menschen vor Ort unterstützen.
  • Im Preis des Gorilla-Trecking-Permits sind der Eintritt für den Nationalpark, Ranger, Guides und Spurenleser inbegriffen. Trinkgelder werden am Ende der Tagestour extra gegeben.
  • Der Besuch bei einer Gorillafamilie dauert in etwa eine Stunde. Länger sollte man die Tiere nicht beobachten, da es das Stresslevel der Tiere erhöht.

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