vielen Dank auch von meiner Seite für die Organisation dieser einmaligen Reise. Wir hatten wirklich eine tolle Zeit in Tanzania :-)
Anbei der Artikel über die Safari und Zanzibar mit eingearbeiteten Fotos.
Grüß Sie Herr Brunner,
vielen Dank auch von meiner Seite für die Organisation dieser einmaligen Reise. Wir hatten wirklich eine tolle Zeit in Tanzania :-)
Anbei der Artikel über die Safari und Zanzibar mit eingearbeiteten Fotos.
Ansonsten sage ich nochmal, vielen Dank und hoffe, Sie hatten ebenfalls einen tollen Urlaub.
Viele Grüße,
Anja Kaiser & Magdalena Kalus
Reisebericht:
Am 4. Januar 2016, 09:00 h Ortszeit ist es soweit, die lang ersehnte Safari in Tanzania beginnt. Noch etwas geschlaucht von unserer Kilimanjaro-Tour, doch voller Vorfreude, stehen wir mit Sack und Pack bereit in der Weru Weru River Lodge in Moshi. Von dort werden wir von unserem englisch sprachigen Fahrer/Guide „Hassan“ für unsere Privat-Safari abgeholt. Wir machen uns auf den Weg in westliche Richtung an den Ngorongoro Krater. In Arusha machen wir einen Stopp für ein kurzes Briefing über den Ablauf der nächsten Tage. Erfreulicherweise haben wir die Möglichkeit, unser überflüssiges Gepäck (Kilimanjaro Ausrüstung) für die nächsten Tage dort zu verwahren. Auf dem Weg halten wir in Mto wa Mbu, dort erhalten wir einen tollen Einblick in das Leben und die Abläufe auf einer Bananen-Plantage. Zum Abschluss gibt es aus eigener Herstellung Bananen-Bier und Bananen-Wein zur Verköstigung
Weiter geht die Fahrt in Richtung Ngorongoro Sopa Lodge, unser Domizil für die Nacht. Auf dem Weg dorthin haben wir einen wunderschönen Ausblick am „Viewpoint“ über den gesamten Krater und können mit dem Fernglas schon den ein oder anderen Elefant entdecken. Die Vorfreude auf die Safari steigt. Gegen 17:00 h erreichen wir die Ngorongoro Sopa Lodge, die uns mit ihrer perfekten Lage am Rand des Kraters einen wunderschönen Sonnenuntergang bietet.
Ausgerüstet mit Lunch-Boxen und unseren Kameras, starten wir um 06:00 h morgens auf unsere Pirschfahrt hinab in die Talsohle des Ngorongoro Krater. Was uns dort erwartet, hat unsere kühnsten Vorstellungen übertroffen. Wir sind umzingelt von Tieren. Büffel, Zebras, Gazellen, ... soweit das Auge reicht. Man weiß gar nicht, was man zuerst fotografieren soll. Wir fühlen uns wie in einer anderen Welt. Es herrscht eine angenehme Stille, bis auf das Klicken unserer Kameras. Wir genießen diesen tollen Moment und beobachten die Tiere, wie sie sich friedvoll in ihrer natürlichen Umgebung bewegen. Nach einem Picknick-Lunch im Krater fahren wir weiter in die Serengeti und können unser Glück kaum fassen, dass wir im Laufe des Vormittags im Ngorongoro Krater bereits die „Big Five“ (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) gesehen haben.
Weiter geht die Fahrt in den Serengeti National Park.
Die nächsten zwei Nächte verbringen wir im zentral gelegenen Bereich des Serengeti National Parks, im Serengeti Wild Camp, wo wir sehr freundlich empfangen werden und ebenfalls einen wundervollen Sonnenuntergang „im Busch“ und den Weiten der Serengeti erleben dürfen. Nach dem Abendessen bringen uns die Ranger mit Taschenlampen zu unseren Zelten. Man kann im Licht der Lampe hier und da im hohen Gras Tier-Augen heraus lugen sehen. Auch nachts kann man den Lauten der Tiere lauschen, die sich nur unweit der Zelte aufhalten.
Die Serengeti ist nicht vergleichbar zum Ngorongoro Krater, da man hier vorwiegend mit dem Fernglas im Gepäck nach Tieren „sucht“. Aber auch hier waren wir erfolgreich und haben einige tolle Tierbegegnungen erleben dürfen.
Weiter gehts am nächsten Morgen durch die Serengeti in nördliche Richtung zur einzigartigen Lobo Wildlife Lodge, gebaut aus Holz und Glas, wo wir den Nachmittag am Pool auf der Aussichtsterrasse verbringen. Von dort genießt man einen herrlichen Blick auf die weiten Ebenen der Serengeti. Auch von hier sehen wir teilweise Büffel oder Giraffen in der Ferne.
Nach einer erlebnisreichen Zeit in der Serengeti verlassen wir diese am nächsten Tag und unsere Reise führt uns weiter in Richtung Lake Natron. Der See liegt im östlichen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley) am Fuß des Vulkans Ol Doinyo Lengai im Siedlungsgebiet der Massai. Die ca. 5-stündige Fahrt geht durch eindrucksvolle, trockene und verwüstete Landschaften, vorbei an Dörfern der Massai. Kinder winken uns fröhlich zu, während sie ihrer Arbeit nachgehen und die Tiere hüten. Auf dieser sandigen Piste gelangen wir in eine eindrucksvolle, wilde Vulkanlandschaft. Wir sehen einige Gazellen, Büffel, Zebras, usw. Die bizarre Landschaft mit vielen Kegelbergen und Kratern kommt immer näher. Während der ganzen Fahrt haben wir einen eindrucksvollen Blick auf den Ol Doniyo Lengai (2.880m), ein noch tätiger Vulkan, der die weiten Ebenen überragt.
Gegen Nachmittag erreichen wir das Lake Natron Tented Camp, in dem wir für eine Nacht bleiben werden. Vom Camp bietet sich ein Ausblick auf die Berge und den Natron See.
Die Hitze ist erbarmungslos. Nach einer kurzen Erfrischungspause brechen wir zusammen mit einem weiteren lokalen Guide auf und machen uns auf den Weg zum Wasserfall. Der Guide weißt uns rechtzeitig darauf hin, dass wir Badesachen mitnehmen können und festes Schuhwerk anziehen sollen. Wir wandern für ca. eine halbe Stunde, durch steiniges Gelände, bevor wir alle paar Minuten den Wasserlauf durchqueren. Das Wasser ist eine super Erfrischung in der Sonne. Außerhalb des kleinen Flusses gibt es inzwischen auch keinen Weg mehr und wir klettern an den Felsen entlang, was sowohl barfuß als auch mit Badelatschen definitiv zu rutschig ist. Der Weg hat sich gelohnt. Wir bewundern das Naturschauspiel. Das Wasser stürzt mehrere Meter in die Tiefe. Ein Urwald mitten in der Wüste. Jetzt haben wir Gelegenheit, uns unter dem Wasserfall zu erfrischen.
Wir machen uns wieder auf den Rückweg ins Camp. Am nächsten Morgen sind wir früh um 06:00 Uhr mit unserem Guide verabredet, der uns auf einer ca. 20-minütigen Fahrt zum Ufer des Lake Natron bringt, um den Sonnenaufgang und die Flamingos am Ufer anzusehen.
Nach einem reichhaltigen Frühstück geht die Fahrt weiter zum Lake Burunge Tented Camp zwischen Lake Manyara und Tarangire National Park gelegen. Wir erreichen das Camp am frühen Nachmittag und verbringen den restlichen Tag am wunderschön gelegenen Pool des Camps. Genau der richtige Ort, um einen Nachmittag auszuruhen und zu relaxen.
Am nächsten Morgen brechen wir auf in Richtung Arusha Flughafen. Hier endet unsere Safari. Es heißt „Time to say Goodbye“ zu unserem Fahrer/Guide Hassan, der uns die komplette Zeit begleitet hat und uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Unser Gepäck, welches in Arusha aufbewahrt wurde, wurde zum Stadtflughafen gebracht und wir konnten erfreulicherweise noch einmal umpacken, bevor die Reise weiter geht nach Zanzibar. In den kleinen Maschinen ist nur ein weiches Gepäckstück (max. 15kg) erlaubt. Alles Weitere an Gepäck wird von Simba Safari erneut aufbewahrt und nach Daressalam gebracht für unseren Rückflug nach Deutschland.
Nach einem ca. 1,5 stündigen Flug sind wir nun auf Zanzibar angekommen. Wir werden am Flughafen abgeholt und ins Tembo Hotel gebracht. Unser Hotel in Stone Town, in dem wir für eine Nacht bleiben.
Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel-Pool marschieren wir los um Stone Town zu erkunden. Der bekannteste Stadtteil der Inselhauptstadt ist das historische Zentrum Stone Town, das seit 2000 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Wenn man Stone Town durchstreift kann man die verschiedenen kolonialen Einflüsse an den Gebäuden entdecken, wie zum Beispiel imposante Türen, die mit Messingbeschlägen verstärkt sind. Durch den ersten Stadtspaziergang bestätigt sich unser erster Eindruck von der Stadt. Enge, verwinkelte Gassen lassen die Stadt wie ein großes Labyrinth erscheinen, schwarz verhüllte und auch bunt bekleidete Frauen schlendern durch die Gassen, Gewürze, Souvenirs und Kleidung werden in kleinen Läden angeboten. In Acht nehmen muss man sich vor den Fahrrädern und Vespas, die teilweise rasend schnell durch die engen Gassen fahren! Wenigstens kündigen sie sich durch hupen oder klingeln an. Dann muss man aber schnell schauen, dass man auf die Seite kommt.
Viele Häuser sind auch verfallen oder befallen von Schimmel. Nichtsdestotrotz hat diese Stadt etwas orientalisches.
Am Abend nehmen wir auf der Terrasse über den Dächern Stone Town’s im „Emerson Spice“ ein vorzügliches Abendessen (Menü) zu uns und genießen die Sonnenuntegangs-Atmosphäre der Stadt bevor es am nächsten Morgen weiter geht an den Strand nach Pongwe.
Voller Vorfreude auf den Strand brechen wir mittags mit dem Mietauto auf zu unserer letzten Destination auf dieser Reise. Dort werden wir 4 Nächte verbringen. Das Pongwe Beach Hotel liegt an einem wunderschönen Küstenabschnitt Zanzibars. Die Anlage befindet sich inmitten einer einsamen Bucht am Strand von Pongwe, an der Ostküste Sansibars. Umgeben von einem wunderschönen tropischen Garten bietet das Hotel viele Annehmlichkeiten für erholsame Urlaubstage an einem paradiesisch schönen Sandstrand. Vom Pool genießt man einen fantastischen Ausblick über den Indischen Ozean. Wir sind einfach nur begeistert und fühlen uns von Anfang an sehr wohl hier. Der perfekte Ort, um den Urlaub in Ruhe ausklingen zu lassen.
Hauptsächlich genießen wir die Ruhe im Hotel. Die Atmosphäre ist genau das, was wir uns vorgestellt und gewünscht haben für die letzten Tage auf unserer Reise. Das Personal ist sehr freundlich, das Essen schmeckt sehr lecker und die Anlage, direkt am Meer, ist traumhaft schön. Wir verbringen viel Zeit mit lesen, baden oder lassen uns im Wind in der Hängematte wiegen. Zwischendurch erklärt uns ein „Local“ die Technik, auf Palmen zu klettern.
Wir sind mittlerweile völlig angekommen im Insel-Leben auf Zanzibar. Für den dritten Tag planen wir einen Ausflug zum tauchen und fahren mit unserem Mietauto ca. 1 Stunde nach Nungwi zum „Poseidon“ Tauchcenter. Wir buchen einen Tag auf dem Boot (inkl. Lunch) und zwei Tauchgängen im Tauchgebiet Mnemba. Die ca. 1,5 stündige Fahrt schaukeln wir aufgrund hoher Wellen dahin und genießen die Aussicht auf das türkise Meer.
Im Tauchgebiet angekommen, Tauchausrüstung angelegt, Rückwärtsrolle ins Wasser, kann es endlich los gehen. Das Wasser ist angenehm warm, sodass wir in Shortys tauchen können und die Unterwasserwelt mit unseren Kameras erkunden. Kurze Lunch Pause auf dem Boot mit Früchten und Wraps, danach geht es zu dem zweiten Tauchspot. Wir sehen viele kleine Fische, Schwärme, einen Napoleonfisch und vieles vieles mehr. Auf der Rückfahrt mit dem Boot haben wir sogar das Glück, Delfine zu sehen, die neben unserem Boot herschwimmen. Wieder in Nungwi angekommen, fahren wir müde und zufrieden zurück nach Pongwe, wo wir den letzten darauffolgenden Tag nochmal genießen, bevor wir die Heimreise antreten.
Alles schöne hat ein Ende. Nun ist es soweit, eine wundervolle und sehr vielseitige Reise nähert sich dem Ende. Wir machen uns auf den Weg zum Flughafen in Zanzibar, um von dort nach Daressalam zu fliegen. Von dort werden wir von einem Fahrer abgeholt, der uns nach einem Abendessen in der Stadt zum internationalen Flughafen fährt. Hier erhalten wir unser aufbewahrtes Gepäck für unseren Flug zurück nachhause. Traurig, dass der Urlaub zu Ende geht, aber auch glücklich, dass er so toll war, steigen wir ins Flugzeug nach Deutschland.
Denn unser Motto: „Nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub“ das nächste Abenteuer kommt bestimmt.
Ein großes Dankeschön geht an Herrn Brunner von afrika tours individuell GmbH, der unser Ansprechpartner in Deutschland war und uns diese Tour individuell zusammengestellt und organisiert hat. Diese Reise hat haargenau unseren Vorstellungen entsprochen und die Organisation vor Ort mit seinen Partnern hat bis ins letzte Detail hervorragend geklappt. So macht Urlaub Spaß! Vielen Dank.