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Afrika Tours Individuell
Auf zu neuen Zielen!

Auf zu neuen Zielen!

15. August 2017

Ab nächstem Jahr haben wir Madagaskar als neues Reiseziel im Angebot für Sie.

Ab nächstem Jahr haben wir Madagaskar als neues Reiseziel im Angebot für Sie. 

Behind the Scenes im Büro von afrika tours individuell GmbH geht es gerade heiß her: Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an unserem neuen Katalog mit unseren Afrika-Destinationen 2018 für Sie und schnüren wieder ganz besondere Reisepakete. Ganz neu mit dabei ist das Reiseziel Madagaskar! Auf dieser Insel gilt es spannende Abenteuer, kulinarische Highlights und kulturelle Besonderheiten zu entdecken. Einzigartig und vielseitig ist vor allem die Flora und Fauna, die sich seit Millionen von Jahren unabhängig vom Festland entwickeln konnte und eine Artenvielfalt zu bieten hat, wie sonst nirgends in der Welt. Egal wie tierbegeistert, reiselustig, kulinarisch oder kulturell interessiert Sie sind – Madagaskar wird Sie mit Sicherheit begeistern! 

Entdeckerlust und Erkundungsreisen für Ihren Traumurlaub

Natürlich schicken wir Sie nicht nach Madagaskar ohne uns selbst vor Ort ein Bild gemacht zu haben! Sowohl Geschäftsführer Dirk Brunner als auch einige unsere Mitarbeiter waren unabhängig voneinander bereits auf Madagaskar und haben für Sie die schönsten Plätze erkundet, Hotels besucht und bewertet, die Schönheit der kleinen versteckten Juwele entdeckt und die besten Urlaubsideen mitgebracht. Um Ihnen als echte Afrika-Spezialisten schon eine erste Inspiration für den nächsten Afrika-Urlaub zu geben, stellen wir heute die ersten Ziele vor. Genaue Reiserouten und Buchungspakete finden Sie in Kürze in unserem neuen Reisekatalog 2018. 

Geschäftsführer Dirk Brunner mit Lemuren auf Madagaskar

Antananarivo – ein echter Zungenbrecher

Antanan-was? Antananarivo ist die Hauptstadt des Inselstaates Madagaskar und wird häufig auch einfach nur „Tana“ genannt. Geografisch gesehen liegt sie relativ mittig auf der Insel in der Region des zentralen Hochlandes. Mit mehr als 1,8 Millionen Menschen ist „Tana“ die größte Stadt des Landes und auf Grund ihrer Lage und dem internationalen Flughafen Ivato der wohl wichtigste Anlaufpunkt für Touristen. Von hier aus beginnen die meisten Reisen, doch auch Antananarivo will erkundet werden. 

Diese Stadt ist lebendig. Man könnte auch bunt, turbulent, laut, beschäftigt, immer in Bewegung und aufregend sagen. Der Verkehr ist nicht wie in Europa und wir raten auf der ganzen Insel zu geführten Touren mit erfahrenem und professionellem Fahrer, der den Straßenverkehr zu meistern weiß. Nicht nur alleine zu Ihrer Entspannung, sondern auch zu Ihrer Sicherheit. Dann steht Ihnen nichts mehr im Wege, um ins Wirrwarr dieser afrikanischen Stadt einzutauchen. 

In Antananarivo regiert der Alltag und das geschäftige Treiben der Einwohner um eine Mahlzeit auf den Tisch zu bekommen, die touristischen Highlights sind im Vergleich zu den anderen Orten auf Madagaskar eher übersichtlich aber sehr schön. Unser erster Tipp ist der sogenannte Freitagsmarkt oder auch Marché de la Digue. Auf die verschiedenen Bezirke der Innenstadt aufgeteilt finden Sie einfach alles: die bekannten madagassischen Edelsteine, Kunsthandwerk und hübsche Souvenirs, exotische Gewürze und Pflanzen und alles für den täglichen Bedarf. Ein echtes Erlebnis! 

Das zweite touristische Erlebnis, das man sich unbedingt anschauen sollte, ist der ehemalige Rova-Königspalast, der nach einem Brand mit viel Liebe zum Detail in umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen wiederaufgebaut wurde. 

Blick über die madagassische Hauptstadt Antananarivo

Baobab-Allee, Lemuren-Schreie und Fossas

Madagaskar ist eine ältere Insel – das bedeutet sie hat sich bereits vor rund 90 Millionen Jahren vom Festland abgespalten und konnte ihre ganz eigenen Spezies hervorbringen. Mittlerweile ist leider ein Großteil des dichten Regenwaldes dem Menschen gewichen. In den zahlreichen Nationalparks und Reservaten können Sie noch einen Einblick in dieses faszinierende Ökosystem erleben. Der Andasibe Nationalpark ist ein einzigartiger Bergnebelwald. Heutzutage existieren auf unserem Planeten nur noch sehr wenige dieser außergewöhnlichen Waldformen und Ökosysteme. Hier schreien tagaktive Riesenlemuren und graue Bambuslemuren in den Baumkronen, Falanuks und Fossas streifen durchs Unterholz, Zwergchamäleons und Boas leben in den Bäumen und an manchen Stellen ragen gigantische Baobab-Bäume in den Himmel. 

Bei Morondava steht sogar gleich eine ganze Allee der über tausend Jahre alten Baobab-Baumriesen neben der roten Schotterpiste und ragt auf mehrere Hundert Meter in den Himmel. Der heilige Baobab steht etwas hinter dem Dorf in einem kleinen Wald und ist in sich verschlungen. Auf Madagaskar finden Sie einen Artenreichtum wie im Garten Eden aber keine Angst: Giftschlangen kommen auf der ganzen Insel nicht vor! 

Lemur im Bergnebelwald des Andasibe Nationalparks
Baobab-Riesenbaum auf Madagaskar

Sagenumwobene Pirateninsel Sainte Marie

In Richtung Norden schlängelt sich eine Straße durch den Regenwald und entlang der Küste in den kleinen Flusshafen Soanierana Ivongo, von dem aus die Überfahrt nach Sainte Marie möglich ist. Die paradiesische Insel bot einst Piratenlegenden und berühmten Freibeutern wie David Williams, Thomas White und William Kidd das perfekte Versteck. Heute finden Touristen unberührte weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und atemberaubende Korallenriffe. 

Das 57 Kilometer lange und maximal sechs Kilometer breite Eiland vor der Nordostküste Madagaskars ist bisher vom Massentourismus verschont geblieben und bietet eines der schönsten Tauch- und Schnorchel-Reviere direkt vor der Bungalowtüre am Strand. Hier in der Bucht liegen noch die Schiffswracks der Piraten wenige Meter unter der Wasseroberfläche und sind aus dem Kanu zu sehen. Die Ruine des Piratenfriedhofs ist gut per Fahrrad zu erreichen – auf einigen Steinen sieht man den typischen Totenkopf mit gekreuzten Knochen. Den Weg dorthin säumen einige Wasserfälle und eine echte Piraten-Kulisse. Piraten gibt es heute keine mehr auf der Insel, aber bei einer Pirogenfahrt mit gespanntem Segeltuch und einer Hand breit Wasser unterm Kiel fühlen Sie sich sicherlich frei und wild und spüren den Wind in den Haaren. Mit etwas Glück kommen Sie zur richtigen Zeit und sehen sanfte Walhaie durchs Wasser gleiten oder die Wanderung der Buckelwale, wenn sie sich genüsslich mit einem Sprung und lauten Platscher aufs Wasser fallen lassen. Meeresschildkröten und Delphine zeigen sich dafür ganzjährig. 

Sonnenuntergang über der Pirateninsel Sainte Marie
Kinder auf Sainte Marie, Madagaskar

Mora, Mora!

Das bedeutet so viel wie „immer mit der Ruhe“ und ist sicherlich der Spruch, den Sie am häufigsten aus den madagassischen Gesprächen heraushören. Befolgen Sie ihn und genießen Sie die Schönheit Madagaskars mit einer unserer Afrikareisen 2018. 

Madagassische Flora