La Réunion ist das absolute Sehnsuchtsziel für Abenteurer, Wanderer und Naturliebhaber. Als französisches Überseedépartement mitten im Indischen Ozean verbindet diese Insel kreolische Lebensfreude mit europäischer Infrastruktur (gezahlt wird ganz unkompliziert in Euro). Wer hier herkommt, sucht keine klassischen All-Inclusive-Sandstrände, sondern eine Insel der Extreme – geprägt von gigantischen Vulkanlandschaften, tiefen Schluchten und einer ungezähmten tropischen Natur.
Die Naturgewalten von La RéunionDer Piton de la Fournaise – Das pulsierende Herz der Insel: Er ist einer der aktivsten, aber gleichzeitig am besten zugänglichen Vulkane der Erde. Seine regelmäßigen Eruptionen sind spektakulär, aber berechenbar. Eine Wanderung durch die surreale, rot-schwarze Aschewüste der Plaine des Sables fühlt sich an wie ein Spaziergang auf dem Mars. Am Kraterrand angekommen, blickt man direkt in die rauchenden Abgründe der Erde.
Die drei Cirques (Talkessel): Im Zentrum der Insel liegen drei riesige, eingestürzte Vulkankessel, die von fast senkrechten, wolkenverhangenen Steilwänden umgeben sind. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit:
Salazie: Der grünste Kessel, an dessen steilen Wänden unzählige Wasserfälle wie der berühmte Voile de la Mariée (Brautschleier) herabstürzen.
Cilaos: Ein sonnenverwöhntes Bergdorf auf über 1.200 Metern Höhe, bekannt für seinen Thermalcharakter, Linsenanbau und exzellenten Wein.
Mafate: Das ultimative Abenteuer. Dieser Kessel ist bis heute komplett autofrei und ausschließlich zu Fuß über schmale Pässe oder mit dem Hubschrauber erreichbar. Ein Ort von unendlicher Stille.
Trou de Fer – Die „Eisenhöhle“: Ein gigantischer, grüner Abgrund, in den mehrere Wasserfälle aus bis zu 300 Metern Höhe hinabstürzen. Die dichten Regenwälder drumherum wirken wie aus dem Film Jurassic Park. Man kann dieses Naturwunder entweder über eine anspruchsvolle Wanderung durch den mystischen Belouve-Wald von einer Aussichtsplattform bestaunen oder bei einem spektakulären Helikopterflug direkt in den Canyon hineinfliegen.
Der Piton des Neiges – Das Dach des Indischen Ozeans: Mit stolzen 3.070 Metern ist dieser erloschene Vulkan der höchste Berg der gesamten Region. Ein anstrengender Aufstieg, der meist nachts gewagt wird, belohnt auf dem Gipfel mit einem magischen Sonnenaufgang über den Wolken und einem 360-Grad-Blick über die gesamte Insel.