



Namibia - Auf den Spuren der Himbas
Bei dieser Mietwagen-Rundreise liegt der Fokus auf dem reizvollen nördlichen Teil des Landes. Sie entdecken unterschiedlichste Landschaftsformen, durchqueren den Etoscha National Park von Ost nach West und fahren bis an die Grenze zu Angola in das Kaokoveld. Abschließend erkunden Sie noch ausgiebig das Damaraland und fahren durch das Erongo Gebirge zurück nach Windhoek. Highlights dieser Reise sind der Besuch der AfriCat Foundation, wo Sie hautnah mit Raubkatzen auf Tuchfühlung gehen können sowie die Möglichkeit im Kaokoveld Einblicke in das traditionelle Leben der Himbas – einem hier beheimateten Nomadenstamm – zu bekommen. Die hochwertigen Unterkünfte bieten alle ein ganz besonderes Ambiente. Eine sehr schöne Reise für den abenteuerlichen Reisegast, der sich auch gerne etwas abseits der klassischen Touristenpfade bewegt, ohne dabei auf einen gehobenen Komfort zu verzichten.
Reise-Highlights
Etosha Nationalpark
Salzpfannen, Wasserlöcher und jede Menge Tiere
Kaokoveld
Himbas, Kunene und die Epupa Falls
Damaraland Region
Urzeitliche Tafelberglandschaft, Wüstenelefanten und das seltene Black Rhino
Erongo Region
Spitzkoppe, Granitfelsen-Landschaft und eine Bulls Party
Okonjima Nature Reserve
AfriCat, Pangolin und intensive Naturbegegnungen
Reiseverlauf


Anreise in Eigenregie nach Windhoek. Übernahme des Mietwagens und Fahrt zum Gästehaus. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
The Weinberg (Standard)






The Weinberg
Das The Weinberg Hotel zählt zu den elegantesten Hotels Namibias und liegt im renommierten Stadtteil Klein Windhoek. Das stilvolle Boutique-Hotel verbindet historischen Charme mit modernem Design und entstand rund um ein liebevoll restauriertes historisches Gebäude, das heute das Herzstück der Anlage bildet. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer und Suiten, begrünte Innenhöfe sowie eine hochwertige Ausstattung schaffen eine ruhige und exklusive Atmosphäre mitten in der Hauptstadt.
Ein besonderes Highlight ist das attraktive Weinberg Estate mit seinen Restaurants, Cafés und kleinen Geschäften, die sich direkt auf dem Gelände befinden. Die großzügigen Terrassen, die gepflegte Gartenanlage und der Poolbereich laden zum Entspannen ein – ideal vor oder nach einer Rundreise durch Namibia. Gleichzeitig sind die Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Geschäftsviertel Windhoeks bequem erreichbar.
Die Kombination aus historischem Ambiente, modernem Komfort und ausgezeichnetem Service macht The Weinberg Hotel zu einer der besten Adressen für einen stilvollen Aufenthalt in Windhoek.




Windhoek
Christuskirche, Tintenpalast und Joe's Beerhouse
Windhoek, die charmante Hauptstadt Namibias, empfängt Reisende als eine faszinierende Mischung aus afrikanischer Lebendigkeit und unverkennbaren europäischen Einflüssen. Malerisch eingebettet in ein hügeliges Tal zwischen dem Khomas-Hochland und den Eros-Bergen, überrascht die Stadt auf rund 1.650 Metern Höhe mit einem angenehm sonnigen Klima und einer entspannten, fast kleinstädtischen Atmosphäre. Beim Schlendern durch die Straßen fällt sofort das architektonische Zusammenspiel ins Auge: Historische Bauten aus der deutschen Kolonialzeit wie die ikonische Christuskirche oder der Tintenpalast stehen hier in direktem Kontrast zu modernen Wolkenkratzern und dem markanten Unabhängigkeitsmuseum. Während das Namibia Craft Centre mit handgefertigter lokaler Kunstfertigkeit lockt, spürt man den pulsierenden, authentischen Herzschlag der Stadt auf den geschäftigen Märkten des Viertels Katutura bei traditionellen Kapana-Fleischspießen. Als lebendiges Kulturzentrum ist das gastfreundliche Windhoek nicht nur das perfekte Tor für jede Namibia-Rundreise, sondern auch ein wunderbarer Ort, um den Tag entspannt bei einem kühlen, lokal gebrauten Bier unter dem weiten afrikanischen Sternenhimmel ausklingen zu lassen.


Fahrt in nördliche Richtung nach Okonjima – Heimat der AfriCat Foundation, welche sich dem Erhalt von Wildkatzen verschrieben hat. Vor Ort werden diverse Aktivitäten angeboten um hautnah mit diesen beeindruckenden Tieren auf Tuchfühlung zu gehen.
Okonjima Plains Camp (Standard)






Okonjima Plains Camp
Das Okonjima Plains Camp liegt am Fuße der majestätischen Omboroko-Berge inmitten eines 20.000 Hektar großen, privaten Naturreservats, auf halbem Weg zwischen Windhoek und dem Etosha-Nationalpark. Das Camp ist untrennbar mit der weltberühmten AfriCat Foundation verbunden und verbindet eine erstklassige Safari-Unterkunft mit einem der bedeutendsten Raubkatzen-Schutzprojekte Namibias.
Die moderne und stilvolle Unterkunft verfügt über insgesamt 30 großzügige Zimmer (darunter 24 Standard-Plains-Zimmer, 4 exklusive Garden-Units und 2 Familien-Suiten). Die Architektur ist eine gelungene Hommage an die namibische Rinderfarm-Geschichte der 1920er und 30er Jahre, kombiniert mit zeitgenössischem Industrie-Design. Jedes Zimmer bietet durch riesige, bodentiefe Panorama-Glasfronten einen vollkommen ungestörten Blick auf die weiten Grasebenen der Savanne, auf denen regelmäßig Wildtiere vorbeiziehen. Die Zimmer verfügen über eine private Veranda, ein elegantes En-suite-Badezimmer und eine gemütliche Lounge-Ecke.
Ein besonderes Highlight ist das riesige, strohgedeckte Hauptgebäude (die „Barn“), das eine gemütliche Lounge, ein Restaurant, eine Bar und einen einladenden Swimmingpool beherbergt. Durch die enge Zusammenarbeit mit der AfriCat-Stiftung steht das Camp für außergewöhnliche Tierbeobachtungen: Gäste haben die einmalige Gelegenheit, an der Ortung von Leoparden und Hyänen mittels Radiotelemetrie teilzunehmen, das AfriCat-Zentrum zu besuchen oder auf geführten Buschwanderungen die scheuen Pangoline und Stachelschweine aufzuspüren.






Okonjima Nature Reserve
AfriCat, Pangolin und intensive Naturbegegnungen
Das Okonjima Nature Reserve, gelegen im Herzen Namibias, ist ein herausragendes Beispiel für den erfolgreichen Naturschutz und die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume. Als Zuhause der AfriCat Foundation hat sich das Reservat weltweit einen Namen gemacht, indem es sich dem Schutz und der Rehabilitation von großen Raubkatzen verschrieben hat, die in der freien Wildbahn oft in Konflikt mit den lokalen Viehfarmern geraten. Die Landschaft ist geprägt von den weiten, goldenen Ebenen der Akazien-Savanne und den imposanten Omboroko-Bergen, die dem Gebiet eine dramatische Kulisse verleihen.
Was Okonjima so besonders macht, ist die hautnahe und ethisch verantwortungsbewusste Begegnung mit faszinierenden Wildtieren. Das Reservat bietet eine der weltweit besten Möglichkeiten, Leoparden und Geparden in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Dank der intensiven Forschungs- und Schutzarbeit der Stiftung sind viele dieser Tiere mit Sendern ausgestattet, was den erfahrenen Guides ermöglicht, den Gästen bei den „Trackings“ ein tiefes Verständnis für das Verhalten und die Überlebensstrategien dieser majestätischen Jäger zu vermitteln.
Neben den charismatischen Raubkatzen beherbergt Okonjima eine erstaunliche Vielfalt an weiteren Wildtieren, die den Aufenthalt zu einem umfassenden Ökosystem-Erlebnis machen. Ein besonderes Highlight ist die Suche nach dem extrem scheuen Pangolin (Schuppentier). Da diese faszinierenden, schuppenbedeckten Säugetiere nachtaktiv und in der freien Wildbahn nur äußerst schwer zu entdecken sind, ist Okonjima einer der wenigen Orte, an denen man mit Hilfe der Experten ein solches, fast prähistorisch anmutendes Tier beobachten kann. Ergänzt wird die Tierwelt durch eine Vielzahl an Wildarten wie Braune Hyänen, Stachelschweine, Honigdachse und eine beeindruckende Anzahl an Antilopenarten wie den Großen Kudu oder den Oryx. Auch für Ornithologen ist das Reservat ein Genuss, da sich in den unterschiedlichen Habitaten eine reiche Vogelwelt, darunter seltene Greifvögel, findet.
Der Aufenthalt in Okonjima ist eine Erfahrung der bewussten Naturbegegnung. Die Unterkünfte, von exklusiven Villen bis zu naturnahen Camps, schmiegen sich harmonisch in die Umgebung ein und bieten einen Rückzugsort, um die Stille der namibischen Weite zu genießen. Nach einem ereignisreichen Tag im Buschland gibt es kaum etwas Eindrucksvolleres, als den Sonnenuntergang über den Omboroko-Bergen zu beobachten, während man die Erfolgsgeschichten der AfriCat Foundation Revue passieren lässt. Okonjima ist somit weit mehr als nur ein Safari-Ziel; es ist ein Ort der Hoffnung und Bildung, der Reisende inspiriert, die Fragilität und Vielfalt des namibischen Ökosystems tiefgreifend zu verstehen.


Weiterfahrt an die Ostseite des Etoscha National Parks. Das luxuriöse Onguma The Fort ist einer Festungsanlage aus der Kolonialzeit nachempfunden. 13 großzügige Suiten bieten erstklassigen Komfort in eleganter Ausstattung mit privater Veranda. Direkt vor der Anlage befindet sich eine Wasserstelle und man hat einen phantastischen Ausblick über die Fisher’s Pan.
Onguma – The Fort (Standard)






Onguma The Fort
Das Onguma The Fort ist das unangefochtene Flaggschiff-Camp des privaten Onguma Nature Reserve, das sich über 34.000 Hektar unberührte Wildnis direkt an der östlichen Grenze des Etosha-Nationalparks erstreckt. Die Lodge besticht durch eine völlig einzigartige Architektur: Erbaut wie eine marokkanische Festung mit massiven Lehmwänden, hohen Türmen und antiken Fenstertüren, verbindet sie das Flair aus Tausendundeiner Nacht mit der wilden, rauen Kulisse der namibischen Dornsavanne.
Die exklusive Unterkunft umfasst 11 Bush Suiten, eine etwas größere Sultan Suite im Hauptturm sowie die freistehende Honeymoon Suite mit privatem Plunge-Pool. Alle Suiten sind komplett uneinsehbar in die Natur eingebettet und bieten durch eine offene Bauweise ein unübertreffliches Gefühl von Weite. Die luxuriöse Innenausstattung glänzt mit marokkanischen Design-Akzenten, einer gemütlichen Lounge, einem Kamin für kühlere Wüstennächte sowie einem großzügigen Badezimmer, das sowohl eine Innen- als auch eine Außendusche bereithält. Von der privaten Holzterrasse aus genießen Gäste einen Logenplatz mit direktem Blick auf die weite Etosha-Pfanne.
Ein besonderes Highlight ist die zentrale Aussichtsterrasse des Hauptgebäudes mit einem großen Infinity-Pool, der direkt an ein viel besuchtes Wasserloch grenzt. Hier lassen sich Elefanten, Löwen und Antilopen oft hautnah beim Trinken beobachten, während man das Abendessen einnimmt. Da das Fort im privaten Schutzgebiet liegt, profitieren Gäste von exklusiven Aktivitäten wie geführten Nachtpirschfahrten und Fußsafaris, haben aber gleichzeitig durch das nahegelegene „Von Lindequist Gate“ schnellen und unkomplizierten Zugang für ganztägige Entdeckungstouren in den staatlichen Etosha-Nationalpark.






Etosha Nationalpark
Salzpfannen, Wasserlöcher und jede Menge Tiere
Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias ist eines der bedeutendsten und faszinierendsten Wildschutzgebiete Afrikas. Sein Herzstück ist so gewaltig, dass man es sogar aus dem Weltall sehen kann: die Etosha-Pfanne. Diese riesige, gleißend weiße Salz-Ton-Senke – einst ein urzeitlicher See – erstreckt sich über fast 5.000 Quadratkilometer und verleiht dem Park eine einzigartige, fast geisterhafte Kulisse. „Etosha“ bedeutet in der Sprache der Ovambo passenderweise „großer weißer Platz“.
Das Besondere an einer Safari in Etosha ist die Natur des Beobachtens, die sich grundlegend von anderen afrikanischen Parks unterscheidet:
Das Theater der Wasserstellen: Die weite Landschaft ist extrem trocken, weshalb das Leben im Park von den zahlreichen natürlichen und künstlich angelegten Wasserstellen diktiert wird. In den trockenen Wintermonaten (Mai bis Oktober) muss man die Tiere nicht suchen – man wartet einfach an einer Wasserstelle. Hier entfaltet sich ein lebendiges Daumenkino der Evolution: Während eine Herde von hunderten Zebras und Gnus staubaufwirbelnd trinkt, warten majestätische Giraffen geduldig im Hintergrund, und eine Elefantenherde nutzt das Nass für ein ausgiebiges Schlammbad.
Ein Zufluchtsort für bedrohte Riesen: Etosha ist weltweit bekannt für seine erfolgreichen Schutzprojekte. Es ist einer der besten Orte Afrikas, um das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn zu sehen. Besonders an den beleuchteten Wasserstellen der Hauptcamps (wie Okaukuejo) kann man diese urtümlichen Riesen nachts in aller Ruhe dabei beobachten, wie sie lautlos aus der Dunkelheit zum Trinken herantreten.
Die Raubtiere der Savanne: Die offenen Ebenen rund um die Pfanne bieten Löwen, Leoparden und Geparden die perfekte Bühne für die Jagd. Da die Vegetation größtenteils aus niedrigem Buschwerk und weiten Grasflächen besteht, sind die Raubkatzen oft erstaunlich leicht zu entdecken, wie sie im spärlichen Schatten der Mopane-Bäume dösen.
Das geisterhafte „Phantom von Etosha“: Die Elefanten in Etosha sind berühmt für ihre enorme Statur, aber auch für ihr markantes Aussehen. Weil sie sich nach dem Baden im kalkhaltigen Schlamm der Pfanne einpudern, um sich vor der Sonne zu schützen, wirken sie oft schneeweiß – die berühmten „weißen Elefanten“, die wie monumentale Statuen durch die flimmernde Hitze der Savanne ziehen.
Im Etosha Nationalpark ist der Weg das Ziel. Ob man als Selbstfahrer im eigenen Tempo von Wasserstelle zu Wasserstelle rollt oder sich einem erfahrenen Guide anschließt: Das gleißende Licht, das raue Klima und die unglaubliche Konzentration an Wildtieren vor dem Hintergrund der endlosen weißen Leere machen Etosha zu einer der intensivsten und unvergesslichsten Safari-Erfahrungen des afrikanischen Kontinents.


Fahrt durch den Park immer auf der Suche nach Tierbeobachtungen ins Zentrum zum nächsten Restcamp.
Okaukuejo Restcamp (Waterhole Chalet)






Okaukuejo Restcamp - Waterhole Chalet
Die Waterhole Chalets im Okaukuejo Rest Camp zählen zu den begehrtesten Unterkünften im Etosha-Nationalpark. Sie liegen in unmittelbarer Nähe des berühmten beleuchteten Wasserlochs von Okaukuejo und bieten von ihrer privaten Veranda einen direkten Blick auf die Wasserstelle. Dadurch lassen sich Tierbeobachtungen oft bereits bequem von der Unterkunft aus genießen – sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden.
Die geräumigen Chalets sind komfortabel ausgestattet und verfügen über ein eigenes Bad, Klimaanlage sowie eine Terrasse mit Sitzgelegenheiten. Der besondere Reiz dieser Kategorie liegt jedoch in der einzigartigen Lage direkt am Wasserloch, das regelmäßig von Elefanten, Giraffen, Zebras, Antilopen und mit etwas Glück auch von Nashörnern besucht wird. Gerade in der Trockenzeit gehört das Wasserloch zu den besten Orten im Park für Tierbeobachtungen.
Neben den Vorteilen der Unterkunft stehen den Gästen die Einrichtungen des Restcamps mit Restaurant, Shop, Pool und Aussichtsbereich am Wasserloch zur Verfügung. Die Kombination aus komfortabler Unterkunft und erstklassiger Lage macht die Waterhole Chalets zu einer der attraktivsten Übernachtungsmöglichkeiten innerhalb des Etosha-Nationalparks.


Weiterfahrt in den weniger frequentierten westlichen Teil des Parks. Auch hier unternehmen Sie spannende Pirschfahrten durch dieses interessante Gebiet.
Dolomite Camp (Standard)






Dolomite Resort
Das Dolomite Resort liegt im abgelegenen westlichen Teil des Etosha National Park und zählt zu den landschaftlich reizvollsten Unterkünften innerhalb des Parks. Die Lodge wurde auf einem felsigen Hügelrücken errichtet und bietet spektakuläre Ausblicke über die weite Savannenlandschaft des westlichen Etosha. Die stilvollen Chalets verteilen sich zwischen den markanten Dolomitfelsen und fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Von den privaten Veranden, dem Restaurant und dem Infinity-Pool eröffnen sich beeindruckende Panoramablicke – besonders bei Sonnenuntergang.
Die abgelegene Lage im weniger besuchten Westen des Nationalparks sorgt für ein besonders exklusives Safari-Erlebnis. Die Region ist bekannt für ihre abwechslungsreiche Landschaft aus offenen Ebenen, Mopane-Wäldern und felsigen Hügeln sowie für hervorragende Tierbeobachtungen. Elefanten, Giraffen, Zebras, verschiedene Antilopenarten und mit etwas Glück auch Löwen oder Leoparden können hier beobachtet werden. Die Wasserstellen des westlichen Etosha ziehen besonders in der Trockenzeit zahlreiche Wildtiere an.
Die Kombination aus außergewöhnlicher Aussichtslage, stilvoller Architektur und der ruhigen Lage im abgelegenen Teil des Parks macht das Dolomite Resort zu einer der besonderen Unterkünfte innerhalb des Etosha-Nationalparks.


Ausfahrt aus dem Park und Fahrt an die Grenze zu Angola in das Kaokoveld. In dieser Region haben Sie die Möglichkeit zur Begegnung mit den Himbas. Empfehlenswert ist auch der Besuch der Epupa Fälle.
Omarunga Camp (Standard)






Omarunga Camp
Das Omarunga Camp liegt direkt am Ufer des Kunene-Flusses unter schattigen Makalani-Palmen und bietet einen einzigartigen Blick auf die beeindruckenden Epupa Falls. Die kleine, persönlich geführte Lodge fügt sich harmonisch in die üppige Flusslandschaft ein und bildet einen faszinierenden Kontrast zur kargen Umgebung des Kaokolandes. Das stetige Rauschen der Wasserfälle und die grüne Vegetation schaffen eine außergewöhnlich entspannte Atmosphäre.
Die Unterkunft bietet eine Mischung aus komfortablen Chalets und großzügigen Safari-Zelten, die entlang des Flussufers angelegt sind. Die Zimmer verfügen über eigene Badezimmer, Ventilatoren sowie private Veranden mit Blick auf den Kunene oder die Wasserfälle. Die Einrichtung ist bewusst schlicht und naturnah gehalten und unterstreicht den ursprünglichen Charakter der Region. Viele Unterkünfte liegen eingebettet zwischen Palmen und großen Bäumen und bieten viel Privatsphäre.
Der offene Restaurant- und Barbereich sowie der Swimmingpool befinden sich direkt am Fluss und ermöglichen fantastische Ausblicke auf die Stromschnellen und Kaskaden der Epupa-Fälle. Von hier aus lassen sich oft zahlreiche Vogelarten beobachten, während die Wasserfälle eine eindrucksvolle Kulisse bilden. Neben Wanderungen entlang des Flusses bieten sich Ausflüge zu traditionellen Himba-Gemeinschaften sowie Fahrten durch die spektakuläre Landschaft des Kaokolandes an.
Die Kombination aus außergewöhnlicher Lage direkt an den Wasserfällen, komfortabler Unterkunft und authentischem Ambiente macht Omarunga Camp zu einem der schönsten Aufenthaltsorte im abgelegenen Norden Namibias.






Kaokoveld
Himbas, Kunene und die Epupa Falls
Das Kaokoveld im Nordwesten Namibias zählt zu den letzten großen Wildnissen Afrikas. Es ist ein Land der Extreme: zerklüftete Gebirgszüge, weite, trockene Ebenen und ephemere Flussläufe, die sich tief in die Landschaft schneiden. Diese raue, archaische Region bietet Abenteurern und Reisenden, die die Einsamkeit suchen, eine Kulisse, die an eine andere Welt erinnert.
Ein Lebensraum der Anpassungskünstler: Was das Kaokoveld so besonders macht, ist die Fähigkeit der Tierwelt, in diesem extrem trockenen Wüstenklima zu überleben. Hier hat sich eine einzigartige Fauna entwickelt, die sich perfekt an die Wüstenbedingungen angepasst hat.
Wüstenelefanten: Die wohl berühmtesten Bewohner sind die an das Wüstenleben angepassten Elefanten. Sie ziehen in kleinen Familiengruppen durch die ausgetrockneten Flussbetten und legen teils gewaltige Distanzen zurück, um zu den spärlichen Wasserquellen zu gelangen.
Neben Elefanten trifft man hier auf weitere Tierarten, die sich an die rauen Gegebenheiten angepasst haben. Darunter Giraffen, verschiedene Antilopenarten, Löwen, Leoparden, Zebras, Hyänen, Spitzmaulnashörner (eher südlich anzutreffen), Löffelhunde und am Kunene Fluß stattliche Nilkrokodile.
Kulturelle Tiefe: Das Kaokoveld ist die Heimat der Himba, eines halbnomadischen Volkes, dessen Traditionen und Lebensweise eng mit der rauen Natur dieser Region verwoben sind. Begegnungen mit den Himba bieten tiefe Einblicke in eine der faszinierendsten Kulturen Namibias.
Safari-Erlebnisse in der Einsamkeit: Das Reisen im Kaokoveld erfordert Abenteuergeist, wird aber durch eine Unberührtheit belohnt, die heute nur noch selten zu finden ist:
4x4-Expeditionen: Die Region ist ein Paradies für Allrad-Enthusiasten. Es gibt kaum befestigte Straßen; das Durchqueren von trockenen Flussbetten und felsigen Pässen ist Teil des täglichen Safari-Erlebnisses.
Tracking zu Fuß: In Begleitung erfahrener Guides kann man die Wüstenelefanten zu Fuß aufspüren – eine hochspannende und demütige Erfahrung, die das Verständnis für die Natur dieses Raumes schärft.
Epupa-Fälle: Im hohen Norden bilden die Epupa-Fälle an der Grenze zu Angola einen krassen Kontrast. Hier stürzen sich die Wassermassen des Kunene-Flusses in eine tiefe Schlucht, umgeben von Baobab-Bäumen – ein spektakuläres Naturschauspiel.
Das Kaokoveld ist kein Ort für eine „Standard-Safari“. Es ist ein Ziel für Entdecker, die den Wert der Stille, die Weite des Horizonts und die Anpassungsfähigkeit der Natur in ihrer reinsten Form suchen.


Fahrt in südliche Richtung bis nach Opuwo.
Opuwo Country Lodge (Standard)






Opuwo Country Lodge
Die Opuwo Country Lodge liegt auf einer Anhöhe oberhalb der Stadt Opuwo und bietet einen weiten Blick über die umliegenden Hügel und die raue Landschaft des Kaokolandes. Die Lodge ist ein beliebter Ausgangspunkt für Reisen in den abgelegenen Nordwesten Namibias und verbindet komfortable Unterkünfte mit einer entspannten Atmosphäre inmitten einer faszinierenden Kulturlandschaft. Besonders die Sonnenuntergänge von der Terrasse der Lodge zählen zu den Höhepunkten eines Aufenthalts.
Die großzügigen Zimmer und Chalets sind komfortabel ausgestattet und verfügen über Klimaanlage, eigenes Bad sowie private Veranden mit Blick auf die umliegende Landschaft. Die Gebäude sind harmonisch in die Hanglage integriert und bieten viel Ruhe und Privatsphäre. Restaurant, Bar und Poolbereich laden nach einem erlebnisreichen Reisetag zum Entspannen ein und bieten einen angenehmen Rückzugsort vor oder nach einer Reise ins Kaokoland.
Opuwo gilt als Tor zum traditionellen Siedlungsgebiet der Himba und Herero und bietet spannende Einblicke in die kulturelle Vielfalt des Nordens Namibias. Die Kombination aus komfortabler Unterkunft, spektakulärer Aussicht und der Nähe zu einer der ursprünglichsten Regionen des Landes macht die Opuwo Country Lodge zu einem idealen Zwischenstopp auf dem Weg in das Kaokoland oder zu den Epupa-Fällen.


Weiterfahrt in die Etendeka Berge. Das Etendeka Mountain Camp liegt in sehr reizvoller Landschaft. Es besteht aus lediglich acht Hauszelten und bietet sehr persönlichen Service. Sie können diese beeindruckende Gegend zu Fuß sowie bei Rundfahrten erkunden.
Etendeka Mountain Camp (Standard)






Etendeka Mountain Camp
Das Etendeka Mountain Camp liegt verborgen in den rauen, unerschlossenen Ausläufern des Grootberg-Massivs im nördlichen Damaraland und inmitten des unberührten Etendeka-Schutzgebiets. Dieses Camp ist eine Ikone des sanften, umweltbewussten Tourismus in Namibia und konzentriert sich ganz auf das pure, unverfälschte Wildniserlebnis weitab jeglicher Zivilisation. Die raue Kulisse aus uralten, roten Basaltstein-Formationen und flachen Tafelbergen verleiht der Umgebung eine fast unwirkliche, archaische Schönheit.
Die bewusst minimalistisch und nachhaltig gestaltete Unterkunft umfasst lediglich 10 klassische Meru-Safarizelte, die auf festen Naturstein-Plattformen errichtet wurden. Jedes Zelt ist so positioniert, dass es maximale Privatsphäre und einen endlosen Blick in die weite, steinige Halbwüste bietet. Die Ausstattung ist schlicht, funktionell und komfortabel: Die Energie für Beleuchtung und heißes Wasser wird komplett aus Solarkraft gewonnen, und jedes Zelt verfügt über ein privates En-suite-Badezimmer, das nach oben hin offen ist – so wird das Duschen unter dem funkelnden afrikanischen Sternenhimmel zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ein besonderes Highlight des Camps ist der kompromisslose Fokus auf die Natur und das intensive Erleben der Geologie und Flora zu Fuß. Die Erkundung der Landschaft erfolgt hauptsächlich bei geführten Buschwanderungen, die von leidenschaftlichen und extrem sachkundigen Guides geleitet werden. Hierbei geht es weniger um die "Big Five" als vielmehr um das Verständnis des empfindlichen Ökosystems, die Entdeckung seltener Wüstenpflanzen, Vögel und die Spurensuche nach den an die Trockenheit angepassten Wüstenelefanten, Spitzmaulnashörnern und Bergzebras. Am Abend versammeln sich die Gäste um das offene Lagerfeuer, wo in geselliger Runde traditionelle, im gusseisernen Topf (Potjie) über dem Feuer zubereitete Mahlzeiten serviert werden.






Damaraland Region
Urzeitliche Tafelberglandschaft, Wüstenelefanten und das seltene Black Rhino
Das Damaraland im Nordwesten Namibias ist eine der spektakulärsten und archaischsten Landschaften Afrikas. Es ist eine Region geprägt von gewaltigen, zerklüfteten Bergmassiven, weiten Kiesebenen, trockenen Flussbetten und einer dramatischen geologischen Geschichte. Hier scheint die Zeit stillzustehen, und die weite, fast urzeitlich anmutende Umgebung verleiht jedem Besuch eine besondere, fast meditative Note.
Wüste und Anpassung: Die Faszination des Damaralandes liegt in seiner unerbittlichen Schönheit und dem Überlebenswillen seiner Bewohner. Das Gebiet ist weltberühmt für seine wüstenadaptierten Wildtiere. Diese Tiere – darunter Wüstenelefanten, Spitzmaulnashörner, Giraffen, Bergzebras, Raubtiere wie Löwen und Leoparden – haben sich über Generationen an die extremen Bedingungen angepasst. Sie wandern über weite Strecken durch ausgetrocknete Flussbetten, um Wasserstellen zu finden, und sind eine der wenigen Populationen weltweit, die in einer derart lebensfeindlichen, ariden Umgebung gedeihen.
Kulturelle und geologische Schätze: Neben der beeindruckenden Fauna bietet das Damaraland kulturelle und historische Einblicke:
Twyfelfontein: Dieses UNESCO-Weltkulturerbe beherbergt eine der größten Konzentrationen an Felsgravuren in Afrika. Tausende Jahre alte Zeichnungen der San-Jäger zeugen von der frühen Geschichte der Region.
Geologische Highlights: Der Versteinerte Wald, die Basaltsäulen der Orgelpfeifen (Organ Pipes) und der Verbrannte Berg machen das Damaraland zu einem Freilichtmuseum der Erdgeschichte.
Brandberg-Massiv: Als höchster Berg Namibias ragt der Brandberg majestätisch aus der Ebene auf und beherbergt die berühmte „Weiße Dame“, eine der bekanntesten Felsmalereien des Landes.
Ein Erlebnis für Entdecker: Das Damaraland ist kein Park im klassischen Sinne, sondern ein riesiges, faszinierendes Konzessionsgebiet. Die Freiheit, die man hier bei Fahrten durch die trockenen Rivier-Betten (Flussläufe) erlebt, ist unbeschreiblich. Da die Tiere nicht an feste Wasserstellen gebunden sind, ist das Aufspüren von Wüstenelefanten oft mit einer spannenden Pirsch verbunden, bei der man mit einem erfahrenen Guide durch das Gelände fährt. Die Unterkünfte – oft auf Felsen thronend oder in die raue Landschaft eingebettet – bieten einen spektakulären Blick auf den Sternenhimmel, der hier so klar ist wie an kaum einem anderen Ort der Welt.


Heutiges Tagesziel ist Twyfelfontein, Namibias eindrucksvolles Zeugnis der Vergangenheit, mit zahlreichen (ca. 2.500) Felsgravierungen und Felszeichnungen.
Camp Kipwe (Standard)






Camp Kipwe
Das Camp Kipwe liegt versteckt inmitten der gigantischen, runden Granitboulders des Damaralandes, nur eine kurze Fahrt von den berühmten Felsgravuren von Twyfelfontein entfernt. Das Camp ist ein architektonisches Kunstwerk: Die strohgedeckten Gebäude und runden Bungalows wurden so präzise in und um die massiven Felsen herum gebaut, dass das gesamte Camp aus der Ferne völlig unsichtbar ist und nahtlos mit der rauen, rotgoldenen Natur verschmilzt.
Die intime Unterkunft umfasst nur wenige kuppelförmige Bungalows (Reetdach-Cottages) und eine exklusive Luxus-Suite. Das Innendesign spiegelt die organischen Formen der Umgebung wider – mit geschwungenen Wänden, natürlichen Holzelementen und erdigen Farben. Jedes Zimmer verfügt über eine private Veranda mit einem weiten Blick über die karge Wüstenlandschaft. Ein absolutes Highlight sind die kreativen En-suite-Badezimmer, die teilweise unter freiem Himmel liegen: Hier duscht man zwischen den natürlichen Granitfelsen mit Blick auf den namibischen Himmel.
Ein besonderes Highlight ist der spektakuläre Sundowner-Aussichtspunkt auf der Spitze der Felsformation, der über Steinstufen erreichbar ist. Von dort oben genießt man bei einem Getränk einen der schönsten 360-Grad-Sonnenuntergänge Namibias. Ein kleiner, erfrischender Swimmingpool ist geschickt zwischen die Felsen eingebettet und bietet eine Oase der Ruhe an heißen Tagen. Die Lage ist zudem ideal, um im trockenen Flussbett des Aba-Huab nach den seltenen, an die Wüste angepassten Wüstenelefanten zu suchen oder die jahrtausendealten UNESCO-Weltkulturerbestätten der Region zu erkunden.




Twyfelfontein
Felsgravuren, Orgelpfeifen und ein Verbrannter Berg
Die geschichtsträchtige Twyfelfontein-Region im rauen Damaraland Namibias ist ein faszinierendes kulturhistorisches Juwel und ein Ort von tiefem, mystischem Zauber. Als Namibias erstes UNESCO-Weltkulturerbe ist die Region weltberühmt für eine der dichtesten Ansammlungen von jahrtausendealten Felsgravuren und -malereien in ganz Afrika. Diese beeindruckenden Kunstwerke, die von den frühen Jägern und Sammlern der San in die roten Sandsteinfelsen geritzt wurden, zeigen detailgetreue Darstellungen von Wildtieren wie Löwen, Elefanten und Giraffen sowie abstrakte Symbole, die einen tiefen Einblick in die spirituelle Welt unserer Vorfahren gewähren. Doch nicht nur die Kultur, auch die Geologie der Umgebung zieht Reisende in ihren Bann: Die markanten Basaltsäulen der „Orgelpfeifen“ und der dunkel schimmernde „Verbrannte Berg“ zeugen von der feurigen, vulkanischen Vergangenheit der Erde. Eingebettet in eine spektakuläre Kulisse aus weiten Tälern, kargen Trockenflüssen und markanten Tafelbergen ist diese raue Wildnis zudem die Heimat der seltenen, an die Trockenheit angepassten Wüstenelefanten. Ein Besuch in Twyfelfontein gleicht einer magischen Zeitreise, die die unvergängliche Verbindung zwischen Mensch, Natur und Erdgeschichte auf berührende Weise spürbar macht.


Fahrt in das Erongo Gebirge – ein Eldorado für Naturfreunde. Die Lodge liegt traumhaft inmitten von Granitfelsen und verfügt über 10 luxuriöse Zeltbungalows auf Holzplattformen errichtet. Vor Ort gibt es diverse Wandermöglichkeiten, bei denen Sie auf Wunsch auch ein Guide begleitet.
Ondundu Safari Lodge (Standard)






Ondundu Safari Lodge
Die Ondundu Safari Lodge liegt eingebettet zwischen den beeindruckenden Granitfelsen und Hügeln des Erongo-Gebirges und bietet eine besonders ruhige und naturnahe Atmosphäre. Die kleine, persönlich geführte Lodge fügt sich harmonisch in die spektakuläre Landschaft ein und ist von markanten Felsformationen, Akazienbäumen und weiter Buschlandschaft umgeben. Die abgeschiedene Lage macht sie zu einem idealen Ort für Reisende, die Namibia abseits der klassischen Routen erleben möchten.
Die Unterkunft verfügt über komfortable Chalets sowie einige stilvolle Safari-Zelte, die viel Privatsphäre bieten und einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Berge ermöglichen. Die Zimmer sind geschmackvoll und naturnah eingerichtet und verfügen über private Veranden, von denen sich die eindrucksvolle Landschaft besonders gut genießen lässt. Der Poolbereich, die offene Lounge und das Restaurant bieten entspannte Rückzugsmöglichkeiten mit Blick auf die Felsen des Erongo-Gebirges.
Die Region ist bekannt für ihre faszinierenden Granitlandschaften, ihre Vogelwelt und zahlreiche Wander- und Naturerlebnisse. Geführte Wanderungen, Sundowner-Ausflüge sowie die Beobachtung von Klippspringern, Kudus, Pavianen und einer Vielzahl von Vogelarten gehören zu den Höhepunkten eines Aufenthalts. Besonders reizvoll sind die wechselnden Lichtstimmungen auf den Felsen bei Sonnenauf- und -untergang.
Die Kombination aus spektakulärer Landschaft, persönlicher Atmosphäre und naturnahem Komfort macht Ondundu Safari Lodge zu einem besonderen Rückzugsort im Herzen des Erongo-Gebirges.




Erongo Region
Spitzkoppe, Granitfelsen-Landschaft und eine Bulls Party
Das Erongo-Gebirge im westlichen Zentralnamibia ist ein geologisches und landschaftliches Juwel, das sich wie eine monumentale Insel aus den umliegenden Ebenen erhebt. Es handelt sich um ein uraltes, erodiertes Vulkangebirge, das ein faszinierendes Labyrinth aus massiven Granitfelsen, tiefen Schluchten und weiten Tälern bildet. Die Region wirkt wie ein riesiger, von der Natur geschaffener Skulpturenpark, in dem gigantische Felsblöcke in absurden Formationen aufeinandergestapelt scheinen, oft angestrahlt von den warmen Farben der namibischen Sonne.
Ein integraler Bestandteil dieser spektakulären Felslandschaft ist die Spitzkoppe, die sich unweit der westlichen Ausläufer des Erongo erhebt. Oft als das „Matterhorn Namibias“ bezeichnet, dominiert dieser markante Granitberg mit seinen schroffen Konturen die flache Wüstenlandschaft und bietet bei Sonnenauf- und -untergang ein beinahe surreales Lichtspiel.
Was das Erongo-Massiv selbst so außergewöhnlich macht, sind die verborgenen Schätze in seinem Inneren, die von einer tiefen kulturellen und prähistorischen Vergangenheit zeugen:
Philipp’s Cave: Diese weltberühmte Höhle ist eines der wichtigsten Zentren für prähistorische Felsmalereien in Namibia. Die gut erhaltenen Darstellungen, darunter das berühmte „Weiße Nashorn“, bieten einen bewegenden Einblick in die spirituelle Welt und das Leben der San, die hier vor Jahrtausenden ihre Geschichte in den Stein ritzten.
Bull’s Party: Dieser faszinierende Ort ist ein weiteres Highlight für Fotografie-Enthusiasten. Die Gegend ist übersät mit riesigen, abgerundeten Granitblöcken, die in ihrer Anordnung wirken, als wären sie von Riesen platziert worden. Das Licht, das durch diese Felsformationen fällt, schafft eine Atmosphäre von fast magischer, zeitloser Stille.
Fauna & Flora: Da das Erongo eine ökologische Übergangszone zwischen der Wüste Namib und dem zentralen Hochland bildet, ist die Region ein Rückzugsort für das Hartmann-Bergzebra, Klippspringer und mit etwas Glück auch für den scheuen Leoparden. Zwischen den Felsspalten klammern sich robuste Köcherbäume, die der Szenerie einen charakteristischen, fast prähistorischen Touch verleihen.
Ein Aufenthalt in diesem Gebiet ist ein Erlebnis der archaischen Stille. Die Unterkünfte, die oft harmonisch direkt in die Granitfelsen integriert sind, bieten einen atemberaubenden Blick über das endlose, in Gold und Rot getauchte Buschland. Ob man die geheimnisvollen Pfade zur Philipp’s Cave erkundet oder in der surrealen Kulisse der Bull’s Party verweilt – die Region Erongo ist ein Ort für all jene, die die raue, unberührte Essenz Namibias abseits der großen Pfade erleben möchten.


Weiterfahrt zur Gästefarm bei Windhoek. Genießen Sie die namibianische Gastfreundschaft und repetieren Sie zum Abschluss der Reise die Erlebnisse der vergangenen Tage.
Onjala Lodge (Bungalow)






Onjala Lodge
Die Onjala Lodge liegt eingebettet in die unberührte Natur der namibischen Dornsavanne, nur etwa 40 Autominuten nordöstlich des internationalen Flughafens Hosea Kutako und gut eine Stunde von der Hauptstadt Windhoek entfernt. Aufgrund dieser strategisch günstigen Lage eignet sich die Lodge perfekt als stilvoller, erholsamer Start- oder Endpunkt einer Namibia-Rundreise, weitab der Hektik der Stadt.
Die architektonisch markante Anlage wurde im runden, traditionellen Baustil aus lokalen Natursteinen errichtet und fügt sich harmonisch in die Buschlandschaft ein. Die Unterkunft teilt sich auf in 11 gemütliche Lodge-Zimmer im Hauptgebäude, die über einen eigenen Balkon oder eine Terrasse verfügen, sowie 4 freistehende, doppelstöckige Bungalows (mit jeweils zwei Wohneinheiten), die noch mehr Privatsphäre bieten. Das Innendesign besticht durch rustikalen afrikanischen Charme, kombiniert mit hellen Holzmöbeln und warmen Erdtönen.
Ein besonderes Highlight der Onjala Lodge ist das hauseigene ZenSations Spa, das professionelle Massagen und Wellness-Behandlungen inmitten der Wildnis anbietet – eine Seltenheit für Lodges in dieser Region. Für Abkühlung sorgen gleich zwei einladende Swimmingpools. Das weitläufige, private Farmgelände ist Heimat für zahlreiche Wildtiere wie Giraffen, Zebras, Kudus und Oryx-Antilopen, die sich hervorragend bei geführten Pirschfahrten, Wanderungen oder direkt von einer Aussichtsplattform an der aktiven Wasserstelle beobachten lassen. Ein weiteres Juwel für Astronomie-Begeisterte ist die lodgeeigene Sternwarte, die in klaren Nächten einen faszinierenden Blick auf den südlichen Sternenhimmel ermöglicht.
Rückfahrt nach Windhoek zum Flughafen. Rückreise in Eigenregie.
Preise
| Erwachsener p.P. | |
|---|---|
| 01.Jan - 31.Dez 2026 | 6.696,- Euro |
Leistungen
Inklusive
Unterkünfte und Verpflegung wie angegeben - Basis 2 Personen im Doppelzimmer
Mietwagen z.B. Toyota Hilux 4x4 inkl. Versicherung ohne Selbstbehalt, unbegrenzte Km, 2.Fahrer
Nicht inklusive
Flüge
Trinkgelder, Persönliche Ausgaben
Mietwagen: Benzin, Navigationssystem
Parkeintrittsgebühren
Reiseversicherungen
Visagebühren
Maßgeschneiderte Lösungen
Dieses Programm ist ein Reisevorschlag und kann nach Ihren Wünschen individuell angepaßt werden.
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