



Tansania & Ruanda/Uganda - Serengeti, Vulkane und Silberrücken
Diese Reise kombiniert die spannendsten Safarimomente Ostafrikas – den Spuren des großen Tierreichtums der Nationalparks Tanzanias zu folgen und die einzigartige Erfahrung im Bergwald (Ugandas) Gorillas in ihrer natürlichen Umgebung beobachten zu können. In Tanzania besuchen Sie den berühmten Serengeti Nationalpark mit seiner mannigfaltigen Tierwelt und den landschaftlich eindrucksvollen Ngorongoro Krater. Im Anschluss führt die Reise weiter nach Ruanda bzw. Uganda. Erleben Sie bewegende Momente bei der Begegnung mit der vom Aussterben bedrohten Bergorillas. Die mächtigen bis zu 2 Meter großen Berggorillas leben hier in friedvollen Familienverbänden von 10 – 30 Tieren, die von einem bis zu 170 kg schweren, majästetischen „Silberrücken“ angeführt werden. Einmal einem dieser „sanften Riesen“ direkt in die Augen zu sehen wird zu einem unvergessliches Erlebnis.
Reise-Highlights
5 Orte, die diese Reise besonders machen
Reiseverlauf


Anreise in Eigenregie nach Arusha/Tanzania. Ankunft am Abend und Transfer zum Hotel.
Palace Hotel (Standard)




Palace Hotel Arusha
Das The Palace Hotel Arusha liegt zentral im Herzen von Arusha und bietet eine komfortable Unterkunft mit elegantem Ambiente vor oder nach einer Safari. Die großzügigen Zimmer und Suiten sind modern eingerichtet und verbinden klassischen Stil mit angenehmem Komfort. Restaurant, Lounge und Fitnessbereich sorgen für einen entspannten Aufenthalt in der lebhaften Safari-Hauptstadt Nordtansanias.
Dank der zentralen Lage sind Märkte, Restaurants und Sehenswürdigkeiten Arushas bequem erreichbar. Gleichzeitig eignet sich das Hotel ideal als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Arusha-Nationalpark, zu Kaffeeplantagen oder zu den berühmten Safari-Gebieten wie Ngorongoro, Tarangire und Serengeti. Bei klarer Sicht bieten sich zudem schöne Ausblicke auf den Mount Meru.






Arusha
Kilimanjaro, Mount Meru und Kaffee
Arusha, das pulsierende Safari-Zentrum im Norden Tansanias, gilt zu Recht als das unbestrittene Tor zu den spektakulärsten Naturwundern Ostafrikas. Am Fuße des mächtigen Mount Meru gelegen, präsentiert sich die Stadt als ein geschäftiger Schmelztiegel, in dem die raue Energie einer afrikanischen Großstadt auf die kühle, frische Luft des ostafrikanischen Hochlandes trifft. Hier vermischen sich der Duft von geröstetem Kaffee, das bunte Treiben auf den lebendigen Märkten und das ferne Rauschen der Wildnis zu einer ganz eigenen, elektrisierenden Atmosphäre. Arusha ist weit mehr als nur ein logistischer Ausgangspunkt für Expeditionen – sie ist eine facettenreiche Stadt voller Kontraste, die Reisende mit ihrer herzlichen Gastfreundschaft und ihrem unverwechselbaren Charme empfängt.
Das Besondere an dieser Region ist die unglaubliche Konzentration an landschaftlicher und kultureller Vielfalt, die sich direkt vor den Toren der Stadt entfaltet.
Tor zur Wildnis: Von Arusha aus öffnen sich die Wege zu den legendären Naturschutzzügen des Landes. Ob zum weltberühmten Serengeti-Nationalpark, zum Ngorongoro-Krater oder zu den schroffen Hängen des nahegelegenen Arusha-Nationalparks – die Stadt ist der ideale Startpunkt für unvergessliche Safaris.
Kultur und Handwerk: Abseits der großen Routen bietet die Stadt tiefe Einblicke in das lokale Leben. Auf den Märkten herrscht reges Treiben, und die Gemeinschaftsprojekte sowie Kunsthandwerkszentren, in denen traditioneller Tierschmuck und Skulpturen entstehen, spiegeln die reiche kulturelle Identität der Region wider.
Vulkanische Umgebung: Die Kulisse wird vom Mount Meru dominiert, dessen grüne Hänge und tiefe Schluchten Wanderer und Naturliebhaber anziehen. Die vulkanische Prägung der Landschaft sorgt für fruchtbare Böden, auf denen sich endlose Kaffeeplantagen erstrecken, die das grüne Bild des Hochlandes prägen.
Arusha ist ein Ziel für all jene, die das authentische Herz Tansanias erleben möchten. Es ist ein Ort, an dem man am Morgen durch die geschäftigen Straßen einer afrikanischen Marktstadt schlendert und am Nachmittag bereits den staubigen Wind der Savanne im Gesicht spürt. Die Stadt hinterlässt bei jedem Reisenden das Gefühl, am Beginn eines großen, unvergleichlichen Abenteuers zu stehen.


Start der Safari zum Lake Manyara National Park. Erste Tierbeobachtungen am Ufer des Sees. Fahrt zur Lodge am Rande des Great Rift Valley gelegen.
Manyara Wildlife Safari Camp (Standard)






Manyara Wildlife Safari Camp
Das Manyara Wildlife Safari Camp liegt auf einer Anhöhe nahe des Lake-Manyara-Nationalparks und bietet beeindruckende Ausblicke über den Rift Valley Escarpment und den alkalischen Manyara-See. Die Lodge verfügt über komfortable Zimmer, Safari-Zelte und Bungalows, die sich harmonisch in die umliegende Natur einfügen und eine entspannte Safari-Atmosphäre schaffen.
Dank der idealen Lage eignet sich das Camp hervorragend als Ausgangspunkt für Pirschfahrten im Lake-Manyara-Nationalpark sowie für Weiterreisen zum Ngorongoro-Krater oder in die Serengeti. Nach einem erlebnisreichen Safaritag laden der Poolbereich mit Panoramablick, Restaurant und Feuerstelle zum Entspannen ein. Besonders die spektakulären Sonnenuntergänge und die weiten Ausblicke machen den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis.






Lake Manyara Nationalpark
Baumlöwen, Flamingos und das Great Rift Valley
Der Lake Manyara Nationalpark ist das kleine, oft unterschätzte Juwel im Norden Tansanias. Eingebettet zwischen den steilen Wänden des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und dem glitzernden Manyara-See, bietet er auf kleinem Raum eine erstaunliche landschaftliche Vielfalt, die Ernest Hemingway einst als „das Schönste, was ich in Afrika gesehen habe“, beschrieb.
Was den Park so besonders macht, ist sein dramatischer Wechsel der Ökosysteme:
Der Grundwasserwald: Gleich hinter dem Eingang taucht man in einen dichten, dschungelartigen Wald ein, in dem riesige Feigen- und Mahagonibäume thronen. Hier tummeln sich lautstarke Pavianherden und Diademmeerkatzen, während Nashornvögel durch das Blätterdach segeln.
Die baumkletternden Löwen: Der Park ist berühmt für ein ungewöhnliches Phänomen – seine Löwen haben die Angewohnheit, auf die ausladenden Äste der Akazien zu klettern. Ob sie dort Schutz vor Insekten suchen oder die kühle Brise genießen, bleibt ihr Geheimnis, aber der Anblick eines ruhenden Raubkatzen-Rudels hoch oben im Baum ist legendär.
Das rosafarbene Ufer: Der flache Natronsee nimmt einen Großteil des Parks ein. Je nach Jahreszeit verwandelt er sich in ein rosa leuchtendes Meer aus tausenden Flamingos, die im seichten Wasser nach Algen suchen.
Elefanten und Giraffen: Trotz der dichten Vegetation beheimatet der Park eine beeindruckende Dichte an Elefanten und die berühmten „Massai-Giraffen“, die elegant durch die Akazienhaine schreiten.
Der Lake Manyara ist der perfekte Einstieg für jede Safari im Norden Tansanias. Er bietet eine intimere Atmosphäre als die riesige Serengeti und punktet mit einem ganz eigenen, fast mystischen Licht. Besonders spektakulär ist der Blick vom Rand des Escarpments hinunter auf den Park, wo man das gesamte Panorama aus Wald, See und Savanne auf einen Blick erfasst – ein wahres Paradies für Naturfotografen.


Fahrt in die weite Savannenlandschaft der Serengeti. Der Name Serengeti stammt aus der Massai-Sprache und bedeutet „große Weite“. Die Tage sind ausgefüllt mit ausgedehnten Pirschfahrten, mit etwas Glück können hier die „Big 5“ gesichtet werden.
Serengeti Simba Lodge (Standard)






Serengeti Simba Lodge
Die Serengeti Simba Lodge liegt in der Ikoma-Region am nordwestlichen Rand des Serengeti-Nationalparks und bietet weite Ausblicke über die offenen Ebenen der Serengeti. Die Lodge verbindet authentisches Safari-Flair mit komfortablen Safari-Zelten und festen Chalets, die harmonisch in die umliegende Natur eingebettet sind.
Die Ikoma-Region gilt als wichtiger Wanderkorridor der Great Migration und eignet sich besonders in den Monaten Juli und August hervorragend für Tierbeobachtungen. In dieser Zeit ziehen große Gnu- und Zebraherden durch die Region in Richtung Norden, begleitet von zahlreichen Raubtieren. Gleichzeitig bietet das Gebiet ganzjährig eine abwechslungsreiche Tierwelt mit guten Chancen auf Elefanten, Giraffen, Löwen und Hyänen. Nach erlebnisreichen Pirschfahrten laden Pool, Lounge und Restaurant mit Blick über die Savanne zum Entspannen ein.






Serengeti Nationalpark
Große Tierwanderung, weite Savannen und die Kopjes
Der Serengeti Nationalpark ist das Sinnbild der afrikanischen Wildnis – eine schier endlose Bühne, auf der sich eines der größten Naturschauspiele unseres Planeten abspielt. Ihr Name stammt aus der Sprache der Massai (Siringet) und bedeutet treffenderweise „endloses Land“. Tatsächlich verliert sich das Auge hier in einem Horizont aus weiten, goldgelben Savannen, die nur gelegentlich von markanten Granitfelsen, den sogenannten Kopjes, unterbrochen werden.
Das pulsierende Herz der Serengeti ist die Great Migration: In einem ewigen Kreislauf ziehen über 1,5 Millionen Gnus und Hunderttausende Zebras und Gazellen durch das Ökosystem. Der Anblick der gewaltigen Herden, die unter donnernden Hufen den Staub aufwirbeln und auf der Suche nach frischem Grün todesmutig die krokodilreichen Flüsse überqueren, ist an dramatischer Schönheit nicht zu übertreffen.
Doch die Serengeti ist weit mehr als nur die Wanderung:
Raubtier-Hauptstadt: Nirgendwo sonst ist die Chance größer, die „Großen Katzen“ in Aktion zu erleben. Stolze Löwenrudel thronen auf den Kopjes, Leoparden dösen in den Schirmakazien und Geparden nutzen die weite Ebene für ihre rasanten Jagden.
Vielfalt der Sektoren: Während der Süden durch baumlose Ebenen besticht, zeigt sich der Westen (Western Corridor) mit dem Grumeti River urwüchsig und wasserreich, während der Norden mit seinen sanften Hügeln und Wäldern eine ganz eigene, fast liebliche Ruhe ausstrahlt.
Magie aus der Luft: Eine Heißluftballon-Safari bei Sonnenaufgang über der Serengeti gehört zu den exklusivsten Erlebnissen Afrikas – wenn das erste Licht die Savanne in tiefes Rot taucht und man lautlos über die erwachende Tierwelt schwebt.
Die Serengeti ist kein Ort, den man einfach nur besucht; sie ist eine Erfahrung, die einen demütig werden lässt. Es ist die rohe, ungeschminkte Natur in ihrer reinsten Form, in der das Gesetz von Fressen und Gefressenwerden in einer zeitlosen Harmonie existiert. Ein Besuch hier ist das ultimative Versprechen an jeden Afrika-Reisenden: die Begegnung mit der Seele der Wildnis.


Weiterfahrt hinauf zum Ngorongoro Krater und wieder hinab durch die Regenwaldregion nach Karatu zur Lodge. Am folgenden Tag unternehmen Sie einen interessanten Tagesausflug in die Talsohle des erkalteten Vulkans. Erleben Sie die landschaftliche Vielfalt und den unvergleichlichen Tierreichtum in diesem „Garten Eden“. Ein Picknick Lunch am Kraterboden sorgt für Stärkung.
Karatu Simba Lodge (Standard)




Karatu Simba Lodge
Die Karatu Simba Lodge liegt auf einer Anhöhe zwischen dem Lake-Manyara-Nationalpark und dem Ngorongoro-Schutzgebiet und bietet wunderschöne Ausblicke über die sanften Hügel und die Landschaft des Great Rift Valley. Die Lodge verfügt über großzügige, freistehende Cottages im afrikanischen Stil, die sich harmonisch in die grüne Umgebung einfügen und eine ruhige, entspannte Atmosphäre schaffen.
Dank ihrer idealen Lage eignet sich die Karatu Simba Lodge hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Ngorongoro-Krater, den Lake-Manyara-Nationalpark sowie in Richtung Serengeti. Die fruchtbare Region rund um Karatu ist geprägt von Kaffeeplantagen, kleinen Dörfern und üppiger Vegetation und bietet einen schönen Kontrast zu den offenen Savannen der nördlichen Safari-Gebiete. Nach einem erlebnisreichen Tag laden Pool, Restaurant und die großzügigen Terrassen mit Panoramablick zum Entspannen ein.






Ngorongoro Krater
Vulkankessel, Raubtiere "en masse" und Chance auf das Black Rhino
Der Ngorongoro-Krater im Norden Tansanias ist ein Ort, der sich jeder Beschreibung entzieht – ein wahres Naturwunder, das oft als das „Achte Weltwunder“ oder der „Garten Eden Afrikas“ bezeichnet wird. Er ist die größte unzerstörte und nicht mit Wasser gefüllte Caldera (ein eingebrochener Vulkankegel) der Welt. Mit einem Durchmesser von etwa 20 Kilometern und bis zu 600 Meter hohen Kraterwänden bildet er ein natürliches Amphitheater, in dem sich auf engstem Raum eine Wildtierdichte konzentriert, die weltweit ihresgleichen sucht.
Was den Ngorongoro-Krater so einzigartig macht, ist die faszinierende Dichte des Lebens auf dem Kraterboden:
Arche Noah auf kleinem Raum: Schätzungsweise 25.000 bis 30.000 große Säugetiere leben dauerhaft im Krater. Hier findet man die höchste Raubtierdichte Afrikas, allen voran imposante Löwenrudel und Hyänen. Es ist zudem einer der besten Orte in Tansania, um die seltenen Spitzmaulnashörner zu beobachten.
Vielfalt der Lebensräume: Trotz der begrenzten Fläche bietet der Kraterboden alles – von offenen Grasflächen und Akazienwäldern (dem Lerai Forest) bis hin zu Sümpfen und dem alkalischen Magadi-See, der oft von rosa Flamingos gesäumt wird.
Das Zusammentreffen von Mensch und Natur: Die Ngorongoro Conservation Area ist kein Nationalpark im klassischen Sinne, sondern ein Schutzgebiet, in dem die Massai weiterhin das Recht haben, ihr Vieh zu den Wasserstellen im Krater zu führen. Der Anblick der rot gekleideten Hirten mit ihren Herden inmitten von Zebras und Gnus ist ein tief beeindruckendes Zeugnis koexistierender Kulturen.
Das Erlebnis beginnt meist schon am frühen Morgen: Wenn die Safari-Fahrzeuge die steilen, oft nebelverhangenen Pisten in den Krater hinunterfahren, lichtet sich der Dunst und gibt den Blick frei auf das goldene Licht, das den Kraterboden flutet. Der Ngorongoro-Krater ist ein in sich geschlossenes Ökosystem von vollkommener Schönheit – ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint und die Wildnis Afrikas in ihrer konzentriertesten und spektakulärsten Form erlebbar wird.


Fahrt zum Tarangire National Park und Pirschfahrt durch den Park. Im Tarangire findet man die größte Konzentration wildlebender Tiere außerhalb der Serengeti.
Tarangire Simba Lodge (Standard)




Tarangire Simba Lodge
Die Tarangire Simba Lodge liegt nahe des Tarangire-Nationalparks inmitten einer weitläufigen Buschlandschaft und bietet authentisches Safari-Flair mit wunderschönem Blick auf die umliegende Savanne. Die Lodge verfügt über komfortable Safari-Zelte und feste Chalets, die harmonisch in die Natur eingebettet sind und eine entspannte Atmosphäre schaffen.
Der Tarangire-Nationalpark ist besonders bekannt für seine großen Elefantenherden, uralten Baobab-Bäume und die abwechslungsreiche Tierwelt entlang des Tarangire-Flusses. Vor allem in der Trockenzeit sammeln sich hier zahlreiche Tiere an den Wasserstellen, was hervorragende Tierbeobachtungen ermöglicht. Nach spannenden Pirschfahrten laden Pool, Restaurant und die Feuerstelle mit Blick in die Wildnis zum Entspannen ein.






Tarangire Nationalpark
Baobabs, Termitenhügel und Elefantenherden
Der Tarangire Nationalpark ist der stille Riese unter den Parks im Norden Tansanias. Oft im Schatten der berühmten Serengeti oder des Ngorongoro-Kraters stehend, ist er für Kenner ein absolutes Highlight – ein Ort, der durch seine archaische Schönheit und eine fast schon prähistorische Kulisse besticht. Er ist berühmt als das „Land der Giganten“, was sich sowohl auf seine Bewohner als auch auf seine Flora bezieht.
Das Gesicht des Tarangire wird durch drei markante Merkmale geprägt:
Die Baobabs: Nirgendwo sonst in Ostafrika sieht man so viele der majestätischen Affenbrotbäume wie hier. Diese jahrhundertealten, knorrigen Baumriesen prägen die hügelige Landschaft und verleihen dem Park eine mystische, beinahe unwirkliche Atmosphäre.
Das Elefanten-Paradies: Tarangire beheimatet eine der größten Elefantenpopulationen Afrikas. In der Trockenzeit ziehen riesige Herden von bis zu 300 Tieren durch das Gebiet – ein überwältigender Anblick, wenn die grauen Riesen im Schatten der Baobabs rasten oder im Flussbett nach Wasser graben.
Die monumentalen Termitenhügel: Überall im Park ragen riesige, rotbraune Kathedralen aus Erde empor. Diese oft meterhohen Termitenhügel sind kleine architektonische Meisterwerke und dienen nicht nur den Insekten als Schutz. Für Raubtiere wie Löwen oder Geparden sind sie strategische Aussichtspunkte in der Savanne, während Zwergmangusten sie gerne als ihr sicheres Zuhause adoptieren.
Was den Park ökologisch so wertvoll macht, ist der Tarangire River. Während der Trockenzeit (etwa von Juni bis Oktober) ist er die einzige permanente Wasserquelle in der gesamten Region. Dies führt zu einer Mini-Migration: Zebras, Gnus, Büffel und Antilopen wandern aus der umliegenden Steppe zum Fluss. Wo die Beute ist, sind auch die Raubtiere nicht weit: Tarangire ist bekannt für seine Leoparden, die oft gut getarnt in den Bäumen lauern, sowie für Löwenrudel und die seltenen Wildhunde.
Im Vergleich zur flachen Serengeti bietet der Tarangire eine abwechslungsreichere Topographie mit dichten Akazienwäldern, weiten Sumpfgebieten wie dem Silale Swamp und sanften Hügeln. Für Vogelliebhaber ist der Park ein wahres Eldorado, da er mit über 500 Arten die höchste Vielfalt in ganz Tansania aufweist.
Der Tarangire Nationalpark ist ein Ort für Genießer, die das authentische Afrika abseits der großen Besucherströme suchen. Wenn das warme Licht der Abendsonne die rissige Rinde der Baobabs in tiefes Orange taucht und eine Elefantenherde lautlos zum Fluss hinunterzieht, entfaltet dieser Park eine Magie, die ebenso gewaltig wie friedlich ist. Es ist wilde Natur in ihrer reinsten, unverfälschten Form.



Rückfahrt nach Arusha und Abflug nach Kigali/Ruanda. Nach Ankunft Transfer zum Hotel.
Flame Tree Village (Standard)




Flame Tree Village
Das Flame Tree Village liegt im Stadtteil Nyarutarama in Kigali und ist ein kleines Boutiquehotel in ruhiger Wohnlage. Das Stadtzentrum und der internationale Flughafen sind mit dem Auto gut erreichbar, gleichzeitig bietet die Lage eine angenehme Umgebung abseits des unmittelbaren Stadtverkehrs.
Das Hotel verfügt über 15 geräumige Villen, die als Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer angeboten werden. Die Unterkünfte sind modern und komfortabel eingerichtet und verfügen über eigene Badezimmer, teilweise mit Badewanne und separater Dusche, sowie Fernseher, Minibar, Kaffeezubereitungsmöglichkeiten und private Balkone oder Terrassen.
Zur Anlage gehören ein Swimmingpool, gepflegte private Gärten, ein Restaurant und zwei Bars. Das Restaurant bietet sowohl internationale als auch lokale Küche; Mahlzeiten können auch im Garten serviert werden. Ergänzt wird das Angebot durch Massage- und Beauty-Anwendungen sowie WLAN und Parkmöglichkeiten.
Durch die Lage in Nyarutarama eignet sich das Flame Tree Village gut als Ausgangspunkt für die Erkundung von Kigali. Sehenswürdigkeiten, Restaurants und weitere Einrichtungen der Stadt sind von hier aus gut erreichbar. Das Hotel wird sowohl von Geschäftsreisenden als auch von Gästen auf Rundreisen durch Ruanda genutzt.






Kigali
Genocide Memorial, sehr viele Moped-Taxis und die wohl sauberste Stadt Afrikas
Kigali, die Hauptstadt Ruandas, präsentiert sich heute als ein beeindruckendes Modell für urbane Transformation und gilt als eine der saubersten und sichersten Metropolen des afrikanischen Kontinents. Auf sanften Hügeln gelegen und von einer üppigen, bergigen Landschaft umrahmt, ist die Stadt weit mehr als nur ein administratives Zentrum; sie ist das pulsierende Herz eines Landes, das sich durch beispiellosen Optimismus und einen rasanten Aufbruch auszeichnet. Trotz ihrer modernen Skyline und der stetig wachsenden Infrastruktur bewahrt Kigali eine erstaunliche Ruhe und eine fast dörfliche Gastfreundschaft, die Reisende sofort willkommen heißt.
Ein tiefes Verständnis für den heutigen Charakter der Stadt lässt sich nur durch eine Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte gewinnen. Das Kigali Genocide Memorial ist ein bewegender und unverzichtbarer Ort, der die Schrecken des Jahres 1994 würdigt und gleichzeitig als eindrucksvolles Zeugnis für den nationalen Heilungsprozess und den unerschütterlichen Zusammenhalt der ruandischen Bevölkerung steht. Diese reflektierte Erinnerungskultur bildet das Fundament für das moderne Ruanda, das heute für seine progressive Vision und seine strikte ökologische Nachhaltigkeit bekannt ist.
Das tägliche Leben in Kigali pulsiert in den lebendigen Vierteln wie Kimihurura und Kacyiru, wo sich trendige Cafés, internationale Restaurants und eine aufstrebende Kunstszene zu einem kosmopolitischen Lebensgefühl verdichten. Ein Muss für jeden Besucher ist der Kimironko-Markt, ein Labyrinth aus Farben, Düften und lokaler Handwerkskunst, das den wirtschaftlichen und sozialen Puls der Stadt hautnah erlebbar macht. Mit seiner idealen Lage dient Kigali zudem als perfektes „Tor zu den Gorillas“ im Volcanoes-Nationalpark oder als Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen in den wilden Akagera-Nationalpark. Kigali ist somit eine Stadt im Einklang, die ihre bewegte Vergangenheit in eine lebenswerte, grüne und zukunftsorientierte Gegenwart transformiert hat.


Am Morgen werden Sie vom englischsprachigem Driver/Guide zu Ihrer Privat-Safari abgeholt. Sie besuchen das Kigali Genozid Museum und besichtigen das Hotel Mille de Collins (Hotel Ruanda). Anschließend Fahrt über die Grenze nach Uganda zur Lodge traumhaft am Rande des Lake Mutanda am Fuße der Virunga Berge gelegen.
Am darauffolgenden Tag ist es dann soweit: Beim Gorilla Tracking besuchen Se die letzten Berggorillas unserer Erde und können Ihnen dabei sehr nah kommen und das Verhalten beobachten. Das Tracking dauert zwischen 2 und 8 Stunden, aber die Mühe lohnt sich. Sobald Sie eine Familie entdeckt haben, verbringen Sie dort bis zu einer Stunde mit den Tieren. Ein erfahrener Park Ranger führt Sie und erklärt Interessantes zu Flora und Fauna und der Lebensweise der sanften Riesen. Sicherlich einer der bewegendsten Momente dieser Reise.
Der letzte Tag steht für zahlreiche optionale Aktivitäten zur Verfügung: So können Sie z.B. eine ca. 2-stündige Mountainbiketour entlang des Lake Mutanda durch wunderschöne Landschaften und vorbei an Bananenplantagen unternehmen. Alternativ bringt Sie ein Boda Boda, ein ugandisches Leichtmotorrad, auf eine Kaffeeplantage zu einer interessanten Kaffee Tour. Anschließend könnten Sie eine Bootstour auf dem Lake Mutanda unternehmen.
Chameleon Hill Lodge (Standard)






Chameleon Hill Lodge
Die Chameleon Hill Lodge liegt oberhalb des malerischen Lake Mutanda und bietet spektakuläre Ausblicke auf den See, seine kleinen Inseln sowie die beeindruckende Kulisse der Virunga-Vulkane. Die außergewöhnliche Lodge ist bekannt für ihr farbenfrohes, kreatives Design: Jedes Zimmer ist individuell gestaltet und liebevoll eingerichtet, was dem Haus einen ganz besonderen Charme verleiht. Große Panoramafenster, Terrassen, Lounge und Restaurant eröffnen weite Ausblicke über die umliegende Berg- und Seenlandschaft.
Dank ihrer Lage eignet sich die Lodge hervorragend als Ausgangspunkt für Gorilla-Trekking im nahegelegenen Bwindi Impenetrable National Park oder für Ausflüge in den Mgahinga Gorilla National Park. Darüber hinaus bieten Bootsfahrten oder Kanutouren auf dem Lake Mutanda, Wanderungen entlang des Ufers sowie Begegnungen mit lokalen Gemeinden abwechslungsreiche Erlebnisse in einer der landschaftlich schönsten Regionen Ugandas. Die ruhige Lage oberhalb des Sees lädt gleichzeitig dazu ein, einfach die Aussicht und die besondere Atmosphäre zu genießen.
Die Kombination aus außergewöhnlichem Design, herzlicher Atmosphäre und spektakulärer Lage zwischen See, Bergen und Regenwald macht Chameleon Hill Lodge zu einer der charaktervollsten Unterkünfte im Südwesten Ugandas.






Bwindi Impenetrable Forest - Gorilla Tracking
Gorillas im Nebel, tropischer Urwald und Batwa Kultur
Der Bwindi Impenetrable Nationalpark gilt als eines der wichtigsten und zugleich mystischsten Naturschutzgebiete Afrikas. Er erstreckt sich über steile, nebelverhangene Hügelzüge des Albertinischen Grabens und schützt einen der ältesten und artenreichsten Regenwälder des Kontinents. Sein Beiname „Impenetrable“ (undurchdringlich) ist eine treffende Beschreibung für das dichte Geflecht aus Lianen, Farnen und riesigen Urwaldbäumen, die seit über 25.000 Jahren weitgehend ungestört geblieben sind.
Gorilla-Tracking: Zwei Wege zur Begegnung
Es gibt zwei grundlegende Möglichkeiten, die Gorillas in Bwindi zu erleben, wobei beide eine frühzeitige Buchung erfordern:
Das Standard-Gorilla-Tracking (800 USD p.P.): Dies ist die klassische Begegnung. Nachdem man die Gorillas im Wald lokalisiert hat, verbringt man eine intensive Stunde in ihrer unmittelbaren Nähe. Die Gruppen sind auf maximal acht Personen begrenzt. Ein entscheidender Aspekt hierbei ist die Einteilung: Die Ranger teilen die Besucher basierend auf ihrem jeweiligen Fitnesslevel den Gorilla-Familien zu. Wer eine körperlich weniger anspruchsvolle Wanderung bevorzugt, wird einer Familie zugeordnet, die näher am Startpunkt liegt, während für sportlichere Gäste auch Familien in entlegeneren, steileren Gebieten vorgesehen sind.
Gorilla-Habituation (Gorilla Habituation Experience): Für Reisende, die eine tiefere Bindung suchen, bietet Bwindi diese exklusive Variante an. Hierbei begleitet man Forscher und Ranger, die daran arbeiten, eine Gorillagruppe an die Anwesenheit von Menschen zu gewöhnen. Anstatt nur einer Stunde darf man hier bis zu vier Stunden bei den Tieren verbringen. Diese intensive Erfahrung kostet 1.500 USD pro Person. Da man so viel mehr Zeit hat, ist dieser Prozess deutlich privater und ermöglicht ein viel besseres Verständnis für das Verhalten und die Dynamik innerhalb der Gruppe.
Ein hochkomplexes Ökosystem
Bwindi ist weit mehr als nur das Zuhause der Gorillas:
Ornithologie: Mit über 350 Vogelarten, von denen 23 in diesem Gebiet endemisch sind, zählt der Park zu den besten Zielen für Vogelbeobachter. Viele Arten kommen weltweit nur hier vor.
Weitere Primaten: Neben den Berggorillas beherbergt der Park Schimpansen, L’Hoest-Meerkatzen, Schwarz-weiße Stummelaffen und Paviane.
Die Batwa-Kultur: Ein Besuch bei den Batwa, den ursprünglichen Bewohnern des Waldes, bietet eine kulturelle Dimension. Sie teilen ihr Wissen über traditionelle Medizin, Jagdtechniken und ihre tiefe spirituelle Verbindung zum Wald, die sie über Jahrtausende gepflegt haben.
Der Tourismus in Bwindi ist eng mit dem Schutz der Gorillas verknüpft. Die Gebühren fließen direkt in den Erhalt des Parks und unterstützen die umliegenden Gemeinden, was den Besuch zu einer verantwortungsvollen Form des Reisens macht. Die Unterkünfte – von exklusiven Luxus-Lodges bis zu intimen Camps – sind so konzipiert, dass sie die Stille des Waldes wahren und einen Rückzugsort bieten, um die Eindrücke der Begegnung zu verarbeiten.
Der Vormittag steht für verschiedene optionale Aktivitäten zur Verfügung. So können Sie z.B. auf dem „Batwa Trail“ mit einem einheimischen Batwa Führer einen interessanten Einblick in die Kultur und Lebensweise des Batwavolkes bekommen. Anschließend verabschieden Sie sich von Uganda und treten Ihre Rückreise nach Kigali/Ruanda an. Transfer zum Flughafen. Rückreise in Eigenregie.
Bereit für Tansania & Ruanda/Uganda - Serengeti, Vulkane und Silberrücken?
Sie kennen jetzt jede Etappe. Offene Fragen zum Verlauf klären wir persönlich — und passen die Route auf Wunsch an.
Unverbindlich & kostenlos
Preise
| Erwachsener p.P. - bei 4 Reisenden | |
|---|---|
| 01.Jan - 31.Dez 2026 | 6.143,- Euro |
| Erwachsener p.P. - bei 3 Reisenden | |
|---|---|
| 01.Jan - 31.Dez 2026 | 6.387,- Euro |
| Erwachsener p.P. - bei 2 Reisenden | |
|---|---|
| 01.Jan - 31.Dez 2026 | 7.319,- Euro |
| Einzelzimmerzuschlag p.P. | |
|---|---|
| 01.Jan - 31.Dez 2026 | 695,- Euro |
Leistungen
Inklusive
Unterkünfte und Verpflegung wie angegeben - Basis 2 Personen im Doppelzimmer
Transfers sowie Flugtransfer von Tansania nach Ruanda
Safari im 4x4 Safarifahrzeug mit englischsprachigem Driver/Guide
Safariaktivitäten
Parkeintrittsgebühren
Uganda: Gorilla-Permit (normal / 1 Std.) - USD 800,- pro Person
Nicht inklusive
Flüge (Flugtransfer Tansania-Ruanda ist im Preis enthalten)
Trinkgelder, Persönliche Ausgaben
Visagebühren
Reiseversicherungen
Optionale Aktivitäten - z.B. Tansania (Hot Air Ballooning), Uganda (Golden Monkey Trekking, Batwa Trail, ...)
Maßgeschneiderte Lösungen
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