Der Queen Elizabeth Nationalpark im Südwesten Ugandas ist das wohl vielfältigste Schutzgebiet des Landes. Gelegen zwischen den Ausläufern der Ruwenzori-Berge und den Ufern des Lake Edward sowie Lake George, bietet der Park eine beeindruckende Kulisse aus Kraterseen, offenen Savannen, dichten Wäldern und Feuchtgebieten.
Die Lebensader: Der Kazinga-Kanal
Das Herzstück des Parks ist der Kazinga-Kanal, eine natürliche Wasserstraße, die Lake George und Lake Edward verbindet. Eine Bootsfahrt hier ist zweifellos eines der besten Wildtiererlebnisse in Afrika: Man kommt den riesigen Flusspferdkolonien so nah wie nirgendwo sonst, und an den Ufern versammeln sich Elefanten, Büffel sowie zahlreiche Wasservögel, um zu trinken oder zu baden.
Vielfalt der Ökosysteme: Ishasha-Sektor: Dieser südliche Teil ist berühmt für seine kletternden Löwen. Die Raubkatzen haben hier die ungewöhnliche Angewohnheit entwickelt, in den großen Feigenbäumen zu ruhen – ein Anblick, der fast ausschließlich hier möglich ist.
Kyambura-Schlucht: Dieses „Tal der Affen“ ist ein versunkenes Regenwald-Ökosystem, das tief in die Savanne eingeschnitten ist. Es bietet eine exzellente Gelegenheit für Schimpansen-Tracking in einer dramatischen, fast surrealen Kulisse.
Kratersee-Landschaft: Das Katwe-Gebiet besticht durch spektakuläre vulkanische Explosionskrater, die teils mit glitzernden Seen gefüllt sind und ein fantastisches Panorama für Fotografie bieten.
Der Queen Elizabeth Nationalpark ist ideal für Reisende, die eine Safari mit maximaler Abwechslung suchen – von der klassischen Pirschfahrt in der Savanne über Primaten-Tracking im Wald bis hin zur entspannten Boots-Safari.