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Auf Famtrip in Sambia

Auf Famtrip in Sambia

29. Oktober 2026·von Dirk Brunner

Eine Woche im South Luangwa – warum wir als Spezialreiseveranstalter immer wieder persönlich vor Ort sind.

Gerade (Oktober 2026) bin ich aus dem South Luangwa National Park in Sambia zurückgekehrt. Eine Woche lang waren wir mit einer kleinen Gruppe von Kollegen und Partnern unterwegs, um uns verschiedene Unterkünfte anzuschauen, sie wirklich zu erleben und – vor allem – die Menschen dahinter wiederzusehen oder neue kennenzulernen. 

Catching the Sun
Catching the Sun

South Luangwa ist für uns seit vielen Jahren ein ganz besonderer Ort. Hier wurde die „Walking Safari“ erfunden, hier leben außergewöhnlich viele Leoparden, und das Tal hat eine Atmosphäre, die man schwer in Worte fassen kann. Gerade deshalb ist es für uns als Spezialreiseveranstalter immer wieder sehr schön vor Ort zu sein – nicht nur, um die Camps „abzuhaken“, sondern um echte Eindrücke zu sammeln, die Qualität zu spüren und Beziehungen zu pflegen. 

Elefanten Herde im Luangwa Tal
Elefanten Herde im Luangwa Tal

Persönliche Eindrücke statt nur Broschüren 

Wir haben uns das Flatdogs Camp angeschaut, das direkt am Parkeingang liegt und mit seinem entspannten, herzlichen Charakter und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis viele Gäste überzeugt. Auch das private Luangwa Safari House – ein wunderschönes, exklusives Haus für eine Gruppe oder Familie, mit eigenem Guide und Koch – stand auf dem Programm. Und das ruhige, authentische Nkonzi Camp weiter nördlich im Park, wo man wirklich das Gefühl hat, mitten in der Wildnis zu sein. 

Besonders intensiv war die Zeit bei den Bushcamps der Bushcamp Company. Kuyenda, Chamilandu, Chindeni, Bilimungwe, Kapamba und Zungulila – jedes Camp hat seinen eigenen Charakter, liegt in einem exklusiven Gebiet und steht für die klassische Luangwa-Tradition des Walking Safaris. Hier wird man nicht einfach abgeliefert, sondern begleitet von Guides, die das Tal seit Jahrzehnten kennen. Übernachtet haben wir im Chindeni und Bilimungwe Bushcamp und die anderen wurden jeweils im Rahmen einer Site-Inspection besucht. Auch die Mfuwe Lodge und die benachbarte KuKaya Lodge wurden in Augenschein genommen. 

Man kann viel über Camps lesen und sich Bilder anschauen. Aber erst wenn man selbst auf der Veranda sitzt, den Abend erlebt, mit den Guides spricht und spürt, wie ein Camp geführt wird, weiß man wirklich, für wen es passt – und für wen eher nicht. Genau diese Nuancen brauchen wir, um unseren Gästen ehrliche, fundierte Empfehlungen geben zu können. 

Flatdogs Croc Camp
Flatdogs Croc Camp
Chindeni Bushcamp
Chindeni Bushcamp
Bilimungwe Bushcamp
Bilimungwe Bushcamp
Nkonzi Camp
Nkonzi Camp
Luangwa Safari House
Luangwa Safari House

Beziehungen pflegen und neue knüpfen 

Ebenso wichtig wie die Unterkünfte selbst sind die Menschen. In einer kleinen Gruppe unterwegs zu sein, gibt Raum für echte Gespräche – mit Camp-Managern, Guides, Mitbewerbern aus der Branche und auch Eigentümern. Alte Bekanntschaften werden aufgefrischt, neue entstehen. Man spricht offen über Entwicklungen, Herausforderungen, neue Angebote oder auch über kleine Veränderungen, die für unsere Gäste relevant sein könnten. 

Diese persönlichen Kontakte machen den Unterschied. Wenn später ein Gast eine besondere Bitte hat oder etwas Unvorhergesehenes passiert, wissen wir, mit wem wir sprechen können. Und die Partner vor Ort wissen, dass wir ihre Arbeit verstehen und schätzen – und nicht nur Buchungen abwickeln. 

Essen und Schlemmen auf Safari
Essen und Schlemmen auf Safari
Afrikanische Wildhunde
Afrikanische Wildhunde
Steppenzebras
Steppenzebras
Paviane und Afrikanischer Fischadler
Paviane und Afrikanischer Fischadler

Warum das für Spezialreiseveranstalter unverzichtbar ist 

Als Spezialist verkaufen wir keine Standardpakete. Wir stellen individuelle Reisen zusammen, bei denen die Unterkunft, der Guide und die Atmosphäre wirklich zu den Gästen passen müssen. Dafür brauchen wir eigene Eindrücke, aktuelle Erfahrungen und belastbare Beziehungen. Eine Woche vor Ort bringt uns mehr Wissen und Vertrauen als zehn Videocalls oder Kataloge. 

Natürlich ist so eine Reise auch anstrengend und zeitintensiv. Aber genau das macht den Unterschied zwischen einem Veranstalter, der „auch Sambia anbietet“, und einem, der denb South Luangwa National Park wirklich kennt und mit Überzeugung empfehlen kann. 

Carmine Bee-Eaters (Karminspint)
Carmine Bee-Eaters (Karminspint)
Elefant auf Futtersuche
Elefant auf Futtersuche
etwas in die Jahre gekommener Löwe
etwas in die Jahre gekommener Löwe
Luangwa Sunset mit Hippo
Luangwa Sunset mit Hippo

Ich bin dankbar für diese Woche – für die Begegnungen, die Eindrücke und die Bestätigung, warum wir uns diesen Aufwand immer wieder leisten. South Luangwa bleibt einer unserer Lieblingsorte, und nach diesem Besuch können wir es unseren Gästen noch besser und authentischer näherbringen. 

Falls Sie Fragen zu einer Reise in den South Luangwa haben oder wissen möchten, welche Unterkunft zu Ihnen passen könnte – wir freuen uns auf das Gespräch. 

Besuchte Camps: Flatdogs Camp, Luangwa Safari House, Nkwali Camp, Robins House, Puku Ridge, Chichele Presodential Lodge, Kuyenda-, Chamilandu-, Chindeni-, Bilimungwe-, Kapamba- und Zungulila Bushcamp, Mfuwe Lodge, Kukaya Lodge, Time+Tide Chinzombo, Nkonzi Camp und Ciêla Resort Lusaka (fett = übernachtet) 

Hier finden Sie unsere Reisen nach South Luangwa