
Flugsafari
Die Welt von oben: Atemberaubende Flugsafaris im Südlichen und Östlichen Afrika!
Reisen entdecken
Von der Masai Mara bis zu privaten Reservaten in Botswana: Ihre Safari, individuell zusammengestellt und abseits der Masse.
Wo sich Löwe und Giraffe morgens am Wasserloch „Hallo" sagen, beginnt für uns die eigentliche Reiseplanung: nicht am Reißbrett eines Pauschalkatalogs, sondern im persönlichen Gespräch mit Ihnen. Jede Safari, die wir zusammenstellen, ist individuell gebaut – nach Ihrem Reisetempo, Ihrem Budget und dem, was Sie wirklich sehen möchten.
Wir sind kein Call-Center. Bei uns sprechen Sie mit Menschen, die selbst in der afrikanischen Wildnis unterwegs waren und Ihnen ehrlich sagen, wo eine Safari überlaufen ist – und wo Sie noch echte Stille und sanften Tourismus abseits der Masse finden.
Grundlegende Safari-Arten – von der Flugsafari bis zur Kleingruppenreise.

Die Welt von oben: Atemberaubende Flugsafaris im Südlichen und Östlichen Afrika!
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Ihr Rhythmus, Ihre Freiheit: Das Südliche Afrika als Selbstfahrer erleben!
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Ihre eigene Safari mit Ihrem privaten Driver-Guide. Kein Konvoi, kein Trubel – nur Sie und die Wildnis.
Reisen entdeckenKleinflugzeuge verbinden abgelegene Camps direkt miteinander – ideal für Botswana, Sambia, Simbabwe oder auch für Tansania und Kenia, wo weite Strecken sonst viel Fahrzeit kosten würden. Beispielreisen: Wings over Botswana · Botswanas Höhepunkte · Best of Zimbabwe · Kenia – Luxus & Wildnis pur aus der Vogelperspektive
Ihr eigener Guide, Ihr eigenes Fahrzeug, Ihr eigenes Tempo – perfekt, wenn Sie flexibel bleiben und in Ruhe beobachten möchten. Beispielreisen: Tanzania zum Kennenlernen · Best of Uganda · Faszination Ruanda
Am eigenen Steuer durch Namibia oder Südafrika – gut ausgebaute Straßen machen beide Länder ideal für alle, die gerne selbst entscheiden, wo sie anhalten. Beispielreisen: Best of Namibia · Best of Südafrika · Südafrika – Garden Route Safari
Gemeinsam mit wenigen Gleichgesinnten unterwegs, begleitet von einem erfahrenen Reiseleiter – ein entspannter Einstieg für die erste Afrika-Safari. Beispielreisen: Best of Tansania · Best of Kenia · Tansania Safaritraum
Botswana setzt konsequent auf „low volume, high value": wenige Gäste, dafür ungestörte Natur im Okavango-Delta und am Chobe-Fluss, von der Savuti Region bis Moremi und Khwai. Beispielreisen: Wings over Botswana · Botswanas Höhepunkte · Best of Botswana & Vic Falls · Botswana – Mind & Soul Detox
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Etosha, die roten Dünen von Sossusvlei und ein hervorragend ausgebautes Straßennetz machen Namibia zum liebsten Selbstfahrerland unserer Gäste – auch mit Kindern gut zu bereisen - von Windhoek über die Kalahari, Fish River und Swakopmund bis in den Zambezi Streifen (Mudumu Nationalpark). Beispielreisen: Best of Namibia · Namibias Horizonte · Namibia – Auf den Spuren der Himbas · Namibia zum Kennenlernen · Namibia mit Kindern
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Serengeti, Ngorongoro-Krater und der ruhigere Süden des Landes (Ruaha und Nyerere): Tansania vereint die großen Safari-Klassiker mit stillen, kaum besuchten Reservaten. Beispielreisen: Best of Tansania · Tansania Safaritraum · Tanzania zum Kennenlernen · Tanzanias wilder Süden
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Die Masai Mara mit ihrer legendären Tierwanderung, der Amboseli mit den Elefanten vor dem Kilimanjaro sowie die Nähe zum Indischen Ozean machen Kenia zum Klassiker für Safari und Strand (z.B. Diani Beach) in einer Reise. Beispielreisen: Best of Kenia – Von der Masai Mara zum Indischen Ozean · Kenia – Luxus & Wildnis pur aus der Vogelperspektive
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Der Kruger-Nationalpark und die angrenzenden privaten Reservate wie Klaserie, Manyeleti oder Timbavati stehen für Big-Five-Safaris, die sich hervorragend mit Kapstadt oder der Garden Route (Knysna, Plettenberg, etc.) kombinieren lassen. Safari geht aber auch komplett ohne Malaria-Bedenken z.B. im Madikwe Reservat oder in der Waterberg-Region (Welgevonden). Beispielreisen: Best of Südafrika · Südafrika – Garden Route Safari · Südafrika & Mosambik Kombi · Südafrika zum Kennenlernen
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Sambia gilt als Ursprungsland der klassischen Fußsafari z.B. im South Luangwa Nationalpark, Simbabwe verbindet Wildnis (z.B. Hwange oder Mana Pools) mit den Victoriafällen – beide Länder ziehen deutlich weniger Besucher an als ihre Nachbarn. Beispielreisen: Zambia für Preisbewusste · Zambia & Malawi Kombi · Best of Zimbabwe · Zimbabwe Relaxed
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Wer Gorillas im Nebelwald erleben möchte, ist hier richtig: Gorilla-Trekking in Bwindi (Uganda) oder im Volcanoes Nationalpark (Ruanda), Safari im Queen Elizabeth und Murchison Falls Nationalpark in Uganda oder im Akagera Nationalpark in Ruanda. Für weitere tolle Erlebnisse rund um das Thema Primaten wären der Kibale Nationalpark (Uganda) oder Nyungwe Forest Nationalpark (Ruanda) zu empfehlen. Beispielreisen: Best of Uganda · Faszination Ruanda
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eSwatini lässt sich aktuell als Etappe innerhalb einer Südafrika-Rundreise erleben – ein eigenständiges eSwatini-Angebot planen wir gerne individuell mit Ihnen.

Der Moment, in dem zum ersten Mal ein Elefant lautlos aus dem Busch tritt, verändert etwas. Afrikas Tierwelt ist kein Zoo mit Garantie, sondern ein lebendiges Miteinander aus Jägern, Gejagten und stillen Beobachtern – und genau das macht jede Sichtung zu einem Geschenk. Diese Tiere begleiten Sie auf Ihrer Safari.
Wenn von einer Safari die Rede ist, fällt fast immer dieser Begriff. Die Big Five – Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Afrikanischer Büffel – stammen aus der Zeit der Großwildjagd und bezeichneten die fünf Tiere, die zu Fuß am schwersten und gefährlichsten zu jagen waren. Heute geht es zum Glück nur noch um das Staunen:
Löwe – der König der Savanne, meist im Rudel, tagsüber gern dösend im Schatten.
Leopard – der heimliche Einzelgänger, oft reglos auf einem Ast; die schwierigste und begehrteste Sichtung der Fünf.
Elefant – in Familienherden am Wasserloch; seine großen Ohren dienen zugleich der Abkühlung.
Nashorn – Breit- oder Spitzmaulnashorn, streng geschützt und selten geworden.
Büffel – in gewaltigen Herden unterwegs und für den Menschen eines der wehrhaftesten Tiere Afrikas.





Der wahre Reichtum einer Safari liegt in allem dazwischen. Sie werden Giraffen an den Akazien knabbern sehen, Zebras und Gnus in großen Herden, Geparden, die mit angespanntem Körper die Ebene absuchen, und Flusspferde, die sich in schlammigen Pools drängen – wobei gerade das behäbig wirkende Nilpferd als eines der gefährlichsten Tiere Afrikas gilt. Dazu Nilkrokodile an den Ufern, lachende Tüpfelhyänen in der Dämmerung, Warzenschweine mit erhobenem Schwänzchen und unzählige Antilopen vom winzigen Dik-Dik bis zur stattlichen Elenantilope. Und über allem eine überwältigende Vogelwelt – vom Schreiseeadler bis zum Marabu.

Das vielleicht größte Naturschauspiel der Erde erleben Sie in Ostafrika. Rund 1,5 Millionen Gnus ziehen, begleitet von mehreren Hunderttausend Zebras und Gazellen, in einem endlosen Kreislauf durch das Serengeti-Mara-Ökosystem zwischen Tansania und Kenia – immer dem Regen und dem frischen Gras hinterher. Auf ihrem Weg lauern Löwen, Geparden, Hyänen und Krokodile. Die spektakulären Flussüberquerungen lassen sich vor allem zwischen Juli und Oktober beobachten.

Ein Augenzwinkern für Kenner: Zu jedem der Großen Fünf gibt es ein winziges Gegenstück. Die „Little Five" sind Elefantenspitzmaus (Rüsselspringer), Nashornkäfer, Büffelweber, Ameisenlöwe und Leopardenschildkröte. Wer sie entdeckt, hat gelernt, mit anderen Augen zu sehen – und genau darum geht es auf einer guten Safari.

Die Qualität einer Safari hängt nicht nur von der Tierdichte ab, sondern auch davon, wie viele andere Fahrzeuge an derselben Sichtung stehen. Zwischen den Regionen gibt es hier große Unterschiede – und wir sagen Ihnen ehrlich, wo Sie womit rechnen müssen.
Gebiete mit höherer Besucherdichte: die Masai Mara zur Zeit der Flussüberquerungen, die zentrale Serengeti in der Hauptwanderungszeit, der Ngorongoro-Krater sowie die Hauptrouten des Kruger-Nationalparks. Hier ist die Sichtungswahrscheinlichkeit hoch – ebenso wie die Zahl der Fahrzeuge vor Ort.
Gebiete für individuellere Beobachtungen: private Reservate rund um den Kruger-Nationalpark, das Okavango-Delta in Botswana, South Luangwa und Lower Zambezi in Sambia, Mana Pools in Simbabwe sowie der Süden Tansanias und abgelegene Camps in Namibia. Botswana verfolgt hier bewusst ein „low volume, high value"-Konzept.
Unsere Empfehlung: Wer die großen Sichtungswahrscheinlichkeiten sucht, kombiniert am besten wenige Tage in einem bekannten Gebiet mit mehreren Tagen in einem ruhigeren, exklusiveren Reservat – wir stellen Ihnen genau diese Balance persönlich zusammen.
Wildtiere halten sich an keinen Fahrplan – und das ist gut so. Was den Unterschied macht, sind erfahrene Guides, die wissen, wo und wann die Chancen am besten stehen, genügend Zeit für echte Beobachtungen und die Ruhe abseits der Massen. Genau darauf legen wir bei der Planung Ihrer Safari Wert.
Ein Safari-Erlebnis, das leise tritt: kleine Gruppen, sichere Abstände, geschulte Guides, die das Verhalten der Tiere lesen können statt sie zu stören. Keine Motoren, die Löwen aufschrecken. Keine Drängelei am Wasserloch. Keine Blitzlichter, die eine Nacht zur Flucht werden lassen.
Stattdessen: Geduld, Beobachtung – und Fahrzeuge, die genau wissen, wann sie besser stehen bleiben. Guides, die Fährten lesen, aber niemals folgen, bis ein Tier sich bedrängt fühlt. Camps, die so gebaut sind, dass sie kaum eine Spur hinterlassen, wenn sie eines Tages wieder verschwinden.
Der Lohn dafür ist ein Moment, den man nicht erzwingen kann: ein Elefant, der einfach weiterzieht, weil du ihn nicht interessierst. Ein Löwenrudel, das ruht, als wärst du gar nicht da.
Denn die beste Safari ist die, bei der die Tiere gar nicht merken, dass du da warst.

Ostafrika (Kenia, Tansania): Juni bis Oktober ist die klassische Trockenzeit, die großen Flussüberquerungen der Tierwanderung finden meist zwischen Juli und Oktober statt.
Südliches Afrika (Botswana, Namibia, Südafrika, Sambia, Simbabwe): Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als Hauptsaison – Tiere sammeln sich an den verbleibenden Wasserstellen und sind leichter zu beobachten.
Grüne Saison (November bis April): weniger Besucher, satte Landschaften, günstigere Preise und die Chance, Jungtiere zu erleben – dafür mit höherer Luftfeuchtigkeit und gelegentlichem Regen.

Nach der Safari an den Indischen Ozean - Beispielreisen: Südafrika & Mosambik Kombi · Best of Kenia · Tansania zum Kennenlernen
Kurze Fahrtstrecken, malariafreie Reservate und familienfreundliche Lodges machen die Safari auch für Kinder zum Erlebnis - Beispielreisen: Namibia mit Kindern · Mit Kindern durch Südafrika
Das Madikwe Game Reserve und die Waterberg-Region in Südafrika bieten die „Big Five" ganz ohne Malaria-Risiko. Ebenfalls bieten viele Wildreservate in der Kapregion malariafreie Safari-Erlebnisse.
Eine Auswahl unserer beliebtesten Safari-Reisen







Jahrzehntelange Erfahrung als Mitglied der Auslandsreise-Spezial-Agenturen
Persönliche Beratung vor Ort oder telefonisch – kein Call-Center
Ihre Buchung ist gesetzlich gegen Insolvenz abgesichert
4,8 / 5 · 67 Bewertungen
Alles, was Sie vor Ihrer Reise wissen sollten.
Kleingruppen-Safaris in Kenia oder Tansania beginnen bei etwa 2.500 € pro Person - für ca. 1 Woche Safari. Exklusive Fly-in-Safaris in Botswana, Sambia oder Simbabwe liegen meist deutlich höher. Der Preis hängt von Land, Safari-Art, Reisezeit und Komfort ab.
In Ostafrika (Kenia, Tansania) ist Juni bis Oktober ideal, die Flussüberquerungen der Tierwanderung meist Juli bis Oktober. Im südlichen Afrika ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober die klassische Safari-Saison.
Ja. Das Madikwe Game Reserve und die Waterberg-Region in Südafrika sind malariafrei und bieten dennoch die „Big Five" – ideal für Familien. Außerdem gibt es noch weitere malariafreie Safari-Möglichkeiten in der Kapregion (vor allem im Eastern Cape).
Beide eignen sich hervorragend. Tansania kombiniert Serengeti und Ngorongoro mit Sansibar; Kenia verbindet die Masai Mara mit Stränden wie Diani Beach. Welche Route besser passt, stimmen wir persönlich mit Ihnen ab.
Ja, mit der passenden Planung. Malariafreie Reservate, kurze Fahrtstrecken und familienfreundliche Lodges – vor allem in Namibia und Südafrika – machen die Safari auch für Kinder und Teenager zum Erlebnis.
Namibia und Südafrika lassen sich gut auf eigene Faust erkunden. In Ostafrika sowie in abgelegenen Reservaten in Botswana oder Sambia empfiehlt sich eine geführte Privat- oder Flugsafari.
Für die erste Afrika-Safari empfehlen sich geführte Kleingruppen-Safaris oder Privatsafaris – planbar, sicher und mit persönlicher Beratung vorbereitet.
Für ein Land planen die meisten Gäste 10–14 Tage; Kombinationen aus Safari und Strand oder mehreren Ländern eher 14–21 Tage.
Für die Hauptsaison und beliebte Camps – etwa zur Tierwanderung im August – empfehlen wir eine Buchung 8 bis 12 Monate im Voraus.
Das hängt vom Reiseland ab; für einige Länder ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Verbindliche Empfehlungen gibt Ihr Tropen- oder Reisemediziner – wir weisen Sie auf die Anforderungen Ihrer konkreten Route hin.
Die klassischen Safari-Regionen im südlichen und östlichen Afrika sind auf Tourismus eingestellt. Wir wählen Routen und Unterkünfte sorgfältig aus und informieren Sie transparent über die aktuelle Lage Ihres Zielgebiets.
In der Regel sind sehr viele Safari-Aufenthalte (vor allem bei Flugsafaris oder geführten Touren) inkl. Vollpension und Aktivitäten. Bei hochwertigen Flugsafaris haben Sie bei vielen Unterkünften noch lokale Getränke etc. dabei. Lediglich Trinkgelder und optionale Aktivitäten (z.B. Hot Air Ballooning) sowie Reiseversicherungen und evtl. anfallende Visagebühren sind selbst zu bezahlen.
Ja. Als Reiseveranstalter sind Sie bei uns über den gesetzlichen Reisesicherungsschein gegen Insolvenz abgesichert.
Auf Wunsch senden wir Ihnen schnellstmöglich ein erstes, unverbindliches Angebot – von einem persönlichen Ansprechpartner. Je nach Umfang, nehmen Angebote schon ein wenig Zeit in Anspruch, da wir nichts von der Stange verkaufen, sondern individuell maßschneidern! Außerdem überprüfen wir in der Regel noch die Verfügbarkeiten.

MCD (McDonald's of the Bush) = Impala – Wegen des schwarzen "M"-Musters auf dem Hinterteil und weil sie auf praktisch jedem Speiseplan stehen: Leoparden, Löwen, Geparden, Wildhunde – alle lieben Impala.
Pucker Factor – Scherzhafter Guide-Ausdruck für den Adrenalinlevel bei einer brenzligen Begegnung (z. B. Elefantenbulle im Musth, der das Fahrzeug scheinbar angreift) – benannt nach dem unwillkürlichen "Zusammenkneifen" vor Schreck.
Nilpferde mit eingebautem Sonnenschutz – Hippos schwitzen eine rötliche, ölige Substanz, die oft "Blutschweiß" genannt wird, tatsächlich aber ein natürlicher UV-Filter und antibakterieller Schutz ist – kein Blut, kein Schweiß.
Der Honigdachs (Honey Badger) – furchtlos bis zur Legende – Gilt als eines der angstfreiesten Tiere Afrikas: greift Kobras an, klaut Löwen die Beute und ist gegen Schlangengift erstaunlich resistent. Guides erzählen sich gerne Geschichten über seine Dreistigkeit.
Warzenschweine = "Bonsai-Nashörner" – Wegen ihrer Warzen, Hauer und der Art, wie sie mit hoch erhobenem Schwanz (dem "Antennen-Signal") über die Savanne flitzen, oft liebevoll als Mini-Rhinos verspottet.
Giraffen mit blauschwarzer Zunge – Die etwa 45-50 cm lange Zunge ist dunkel pigmentiert, vermutlich als eingebauter Sonnenschutz gegen Verbrennungen, da Giraffen täglich stundenlang mit heraushängender Zunge fressen.
"Dagga Boy" – Ausrangierte, alte Büffelbullen, die die Herde verlassen haben und allein oder in kleinen Junggesellengruppen leben – gelten als besonders unberechenbar und gefährlich (Suaheli/Afrikaans für "Schlamm-Junge", weil sie oft im Matsch suhlen).
"Tower" von Giraffen – Die offizielle Sammelbezeichnung für eine Gruppe Giraffen – passend zu ihrer Höhe.
"Journey" von Giraffen (unterwegs) – Sobald sich Giraffen fortbewegen, wechselt der englische Kollektivbegriff von "Tower" zu "Journey".
Zebrastreifen als Insekten-Abwehr – Neuere Forschung zeigt: Das Streifenmuster verwirrt offenbar Bremsen und Tsetsefliegen bei der Landung – nicht primär Tarnung vor Raubtieren.
Löwenmähne als Statussymbol UND Hitzefalle – Je dunkler und voller die Mähne, desto attraktiver für Weibchen, aber auch desto größer die Überhitzungsgefahr – ein evolutionärer Kompromiss.
Nashorn-Ohren als Radar – Nashörner können ihre Ohren unabhängig voneinander in praktisch jede Richtung drehen, um Geräusche zu orten – ihr Gehör und Geruchssinn sind deutlich besser als ihre Augen.
"Sundowner-Regel" – Ungeschriebenes Gesetz vieler Guides: Sobald die Sonne den Horizont berührt, wird das Fahrzeug angehalten, koste es, was es wolle.
Geparden-"Tränenlinien" – Die schwarzen Streifen von den Augen zur Schnauze wirken wie Blendschutz-Streifen bei Sportlern und helfen vermutlich, das grelle Sonnenlicht bei der Hochgeschwindigkeitsjagd zu reduzieren.
Elefanten-"Handshake" – Wenn sich zwei Elefanten begegnen, verschlingen sie oft kurz ihre Rüssel ineinander – eine Art Begrüßungsritual, ähnlich einem Handschlag.
Oryx – Klimaanlage im Kopf – Spießböcke können ihre Gehirntemperatur durch ein spezielles Gefäßnetz (Rete mirabile) mehrere Grad unter der Körpertemperatur halten, während der Rest des Körpers locker 45°C erreicht – so überleben sie tagelang ohne Wasser in der Wüste.
Giraffen-Herz: 12 Kilo Kraftpaket – Um Blut gegen die Schwerkraft rund zwei Meter senkrecht zum Gehirn zu pumpen, wiegt ein Giraffenherz bis zu 12 kg und erzeugt einen Blutdruck, der beim Menschen sofort einen Schlaganfall auslösen würde – ein spezielles Klappensystem in den Halsvenen verhindert, dass der Kopf beim Bücken zum Trinken "explodiert".
Elefanten-Infraschall ("Elephant Rumble") – Elefanten kommunizieren über Infraschall-Rumbeln, das für Menschen unhörbar ist, sich aber über mehrere Kilometer durch den Boden ausbreitet – andere Herden "hören" es mit den Fußsohlen.
Strauß: kleineres Gehirn als Auge – Der Augapfel eines Strauß ist tatsächlich größer als sein Gehirn – dafür hat er mit rund 5 cm Durchmesser die größten Augen aller Landtiere.
Termitenhügel als natürliche Klimaanlage – Die Bauten regulieren über ein ausgeklügeltes Kaminsystem Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Inneren so präzise, dass Ingenieure sich davon für energieeffiziente Gebäude inspirieren lassen (berühmtestes Beispiel: das Eastgate Centre in Harare).
Chamäleon-Augen im Alleingang – Jedes Auge kann sich unabhängig vom anderen um bis zu 180° drehen – so behält ein Chamäleon gleichzeitig Beute und Fressfeind im Blick, ganz ohne Kopfbewegung.
Mistkäfer navigieren nach der Milchstraße – Der Dungkäfer ist das einzige bekannte Insekt, das nachweislich das Sternenlicht der Milchstraße zur Orientierung nutzt, um seine Dungkugel in gerader Linie wegzurollen.
"Vulture Restaurant" – Guide-Slang für Fütterungsstellen, an denen Geier gezielt angelockt werden, um ihre stark bedrohten Bestände zu beobachten und zu schützen.
Klippspringer auf Zehenspitzen – Diese Kleinantilope läuft de facto auf ihren Hufspitzen wie auf Stelzen (ähnlich Ballettschuhen) – ideal für Sprünge auf winzigen Felsvorsprüngen in steilem Gelände.
Erdferkel – der "Geist" des Busches – Nachtaktiv, extrem scheu und selten gesichtet; ein Erdferkel-Sighting gilt unter Guides als kleiner Sechser im Lotto ("Aardvark-Spot" = Prestigeobjekt im Logbuch).
Der Wurstbaum (Sausage Tree) – Trägt bis zu 10 kg schwere, wurstförmige Früchte, die nicht essbar für Menschen sind, aber von Flusspferden, Elefanten und Pavianen geschätzt werden – Vorsicht ist beim Zelten darunter geboten!
Löwenrudel-Brüllen bis 8 km weit hörbar – Ein Löwenbrüllen dient primär der Reviermarkierung und kann unter guten Bedingungen kilometerweit über die Ebene tragen.
Sekretär-Vogel: Boxer der Savanne – Jagt Schlangen, indem er mit gezielten, blitzschnellen Tritten (Kraft vergleichbar mit dem 5-fachen seines Körpergewichts) zuschlägt.
"Big Tusker" – Guide-Begriff für die seltenen alten Elefantenbullen, deren Stoßzähne noch bis zum Boden reichen und über 45 kg pro Stoßzahn wiegen können – heute nur noch eine Handvoll in ganz Afrika.
Zebra-Fellmuster als Fingerabdruck – Kein Streifenmuster gleicht dem anderen; Zebras erkennen sich individuell und auch ihre Fohlen an der einzigartigen Zeichnung.